| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Hamburg | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Altona | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 10,9 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 26217 (2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 2415 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 040 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | HH
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Bahrenfeld ist ein Stadtteil im westlichen Hamburg. Er gehört zum Bezirk Altona.
Der Bonnepark ist eine große Verkehrsinsel zwischen A7, B431 und Bahrenfelder Chaussee, erfüllt aber gerade dadurch eine wichtige Funktion. Im Bonnepark stand das sog. Bonnehaus. Es wurde 1895 von Carl Friedrich Gajen erbaut und als Herrensitz benutzt. Es gab dort größere Säle, die oft für ausgelassene Feste benutzt wurden. Im Untergeschoss befand sich die mit weißen Marmorplatten ausgelegte Küche, daneben ein Raum für Geschirr und Tafelsilber. Am Ende des Gebäudes befand sich ein Raum für den Weinvorrat, der zugleich Weinstube war. Ans Haus grenzten gärtnerische Anlagen und Wege, die zu Spaziergängen einluden. Der Zugang zum Grundstück muss früher vom Süden her gewesen sein, also vom Bahrenfelder See her. Als das Haus noch stand, konnte man dies noch an der vorhandenen Baumallee erkennen. Gajen gehörte ein breiter Streifen vom Volkspark bis hinunter zur Elbe. Später (Jahr nicht bekannt) soll er durch eine Intrige enteignet worden sein; als Grund wird die Geldgier der Verwandtschaft vermutet. Später zog der IOGT (International Organisation of Good Templars) in das Haus ein. Nach der Machtübertragung an die Nazis wurden die Räumlichkeiten zu insgesamt sechs unterschiedlich großen Wohnungen umgebaut. Aus dem Untergeschoss (Küche usw.) wurde eine Hausmeisterwohnung. Das Bonnehaus (Silcherstraße 29) wurde im Zuge des Neubaus der A7 abgerissen. Die beiden noch vorhandenen Blutbuchen geben eine Orientierung für den ehemaligen Platz des Hauses. Auf der Rückseite (zugl. Zufahrtshof) stand eine riesige Eiche.
In Bahrenfeld gibt es mehrere große Friedhöfe. Neben dem Altonaer Hauptfriedhof am Volkspark sind das der jüdische Begräbnisplatz am Bornkampsweg, der Mennonitenfriedhof am Holstenkamp und die evangelischen Friedhöfe am Holstenkamp, am Bornkamp und am Diebsteich. All diese sind erlebbare Überbleibsel der Glaubensfreiheit in Altonas Geschichte.
Das Gelände des Lise-Meitner-Parks am DESY (darum auch: Desy-Wiesen) wurde aus Boden gestaltet, der beim Bau des Hamburger Elbtunnels angefallen war.
Der Otto von Bahrenpark beinhaltet zwar auch eine Grünanlage, er bezeichnet jedoch ein Immobilienobjekt, welches ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble des ehemaligen Gaswerks beinhaltet.
1923 verlegte die Firma Reemtsma die Zigarettenproduktion von Erfurt ins damals preußische Altona-Bahrenfeld. Ab 1930 produzierte auch die British American Tobacco in Bahrenfeld.
Die davon ausgehenden Emissionen, insbesondere der Lärm, haben dazu geführt, dass die in den Stadtteilen Bahrenfeld, Othmarschen und Groß Flottbek verankerte Bürgerinitiative "Ohne Dach ist Krach" seit Jahren eine Überdeckelung des Autobahngrabens fordert, an einem Finanzierungs- und Realisierungskonzept mitgearbeitet hat und dafür auch parteiübergreifende Unterstützung in der Kommunalpolitik findet.
Bahrenfeld ist mit einem Bahnhof an das Netz der Hamburger S-Bahn (Linien S 1, S 11) angeschlossen. In Bahrenfeld befand sich der nördliche Teil des Schienennetzes der Ottensener Industriebahn, einer Anschlussbahn mit Rollbockverkehr. Reste davon sind im Straßenplanum noch zu erkennen.
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