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Hamburg-Altstadt ist der zentrale und historische Stadtkern der Hansestadt Hamburg.
Geografie
Der Stadtteil
Hamburg-Altstadt liegt in
Hamburg zentral zwischen
Hamburg-Neustadt,
Hamburg-Klostertor und
St. Georg. Sein Westteil ist ein Teil der
Hamburger Innenstadt.
Die Grenze zur Neustadt im Westen bildet das Alsterfleet; nach Süden
wird die Altstadt durch den Zollkanal, nach Osten und Norden durch die
Gleisanlagen der
Deutschen Bahn begrenzt.
Geschichte
Die Burgen
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Auf dem Gebiet der Altstadt befand sich der älteste Siedlungskern Hamburgs.
Hier lag die Hammaburg im Bereich zwischen
Petrikirche und Domplatz. Im Keller des Gemeindehauses St. Petri können die Fundamente eines Wehrturms der
Bischofsburg besichtigt werden, die anstelle der von den Wikingern
845 zerstörten Hammaburg errichtet wurde.
Altstadt
Ab 1240 entstanden die
Wallanlagen. Im Bereich der Altstadt gab es folgende Stadttore:
1842 wurden praktisch alle Gebäude der Altstadt durch den Großen Brand zerstört.
Ab 1900 wurden Hamburgs Eisenbahnanlagen wesentlich umgestaltet. Dabei wurde der Hamburger Hauptbahnhof 1906 eröffnet.
Ab 1906 wurde die Mönckebergstraße angelegt, unter der die erste U-Bahn Hamburgs mit den Haltestellen Rathausmarkt (heute Rathaus) und Barkhof (heute Mönckebergstraße) verläuft. Im Bereich zwischen dem Ballindamm an der Binnenalster und der Mönckebergstraße entstanden große Kontorhäuser und Kaufhäuser, überwiegend mit Sandsteinfassaden.
Die "alte" Neustadt
- Das heute als Neustadt bezeichnete Gebiet ist beschrieben im Artikel: Hamburg-Neustadt
- Hier ist die rund um "St. Nikolai" entstandene Neustadt beschrieben.
Der Name Neustadt geht auf die Gründung der gräflichen Stadt durch Gustav Adolf III, Graf zu Schauenburg, Stormarn und Holstein zurück. Die Gründung stand in Konkurrenz zur bischöflichen Stadt rund um den Bereich Domstraße, Petrikirche. Die Straße Neue Burg in der Nähe der Nikolaikirche erinnert an diese Gründung, die Trostbrücke verbindet seit 1266 die beiden Teile der Altstadt.
Zur Entwässerung des im Mündungsdelta von Alster und Bille gelegenen Gebiets wurden Fleete angelegt. Sie dienten später dem Warenverkehr. Durch die Enge der Stadt - eine Ausdehnung war durch die Stadtbefestigung nicht möglich - wurden sie zugeschüttet. Weitere wurden durch den Bau der Speicherstadt entbehrlich. Etliche Straßennamen erinnern noch an die alten Fleete: Gröningerstraßenfleet, Deichstraßenfleet, Steckelhörnfleet, und das Katharinenfleet. Übrig blieben nur das breite Nikolaifleet, das kleine Becken des Mönkedammfleets und das Alsterfleet. Die Ansätze von Steckelhörnfleet und Gröningerstraßenfleet sind noch bei der Katharinenbrücke und bei der Zollenbrücke zu erkennen.
Einzelne Gebiete
=Cremon
=
Die Marschinsel Cremon wurde
1188 eingedeicht und den Siedlern der Neuen Burg als Weide zugewiesen. Bereits kurze Zeit später wurde die Insel besiedelt. Richtung Hafen am
Nikolaifleet wurden die Häuser erbaut. Hinter den Häusern wurde ein Entwässerungsgraben, das spätere
Katharinenfleet, gegraben. Die jenseits des Katharinenfleets gelegenen Grundstücke dienten zunächst weiter als Weide und wurden erst später bebaut. Mittelalter wurde dann außendeichs direkt am Nikolaifleet gebaut.
=Grimm
=
Die Insel Grimm wurde bald nach dem Cremon besiedelt. Die Besiedlung erfolgte ähnlich wie beim älteren Cremon, jedoch ohne rückwärtiges Entwässerungsfleet. Auf dem Grimm liegt die im Ursprung aus dem
13. Jahrhundert stammende
Hauptkirche St. Katharinen. Das Kirchspiel war nach der Besiedlung von Cremon und Grimm zur geistlichen Versorgung der Bevölkerung beider Inseln gegründet worden.
=Deichstraße
=
Jenseits von
Cremon und
Grimm liegt die Deichstraße. Das Gebiet wurde von der
Neuen Burg aus um
1200 bebaut. Am
Nikolaifleet befand sich seit dem Mittelalter der Hamburger Hafen. In der Deichstraße ist der
Große Brand von 1842, der praktisch die gesamte damalige Kernstadt zerstörte, ausgebrochen. Dass die alte Bausubstanz in den
1970er Jahren nicht abgerissen wurde, ist dem
"Verein Rettet die Deichstraße" zu verdanken, der mit Spendengeldern und dem Verkauf von Andenken die Restaurierung verschiedener Gebäude ermöglichte.
Fußgängerbrücken über die Willy-Brandt-Straße (früher: Ost-West-Straße) und den Zollkanal erlauben heute einen touristischen Rundgang vom Rathausmarkt über die Ruine der St.-Nikolai-Kirche und die Deichstraße zur Speicherstadt.
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= Hafen
=
Nachdem das Reichenstraßenfleet zugeschüttet war, entwickelte sich das Nikolaifleet zum Hauptumschlagplatz Hamburgs. Da die Ebbe ein Ein- und Auslaufen der Kähne unmöglich machte, wurde ein Elbhafen gebaut.
Kontorhausviertel
In den 1920er Jahren entstanden die Klinkerbauten des
Kontorhausviertels im Südosten. Die engen Wohnquartiere wurden saniert.
Einwohnerentwicklung
- Es gibt nur vereinzelte Wohnungen. Das Viertel ist durch Kaufhäuser, Ladengeschäfte und Kontorhäuser geprägt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Museum
Direkt neben dem Hauptbahnhof liegt die
Hamburger Kunsthalle.
Theater
Das
Thalia Theater ist die zweitgrößte Sprechbühne der Stadt.
Bild:Hamburg.Thalia.jpg|Thalia Theater
Bild:Hamburg.Kunsthalle.Kuppel.wmt.jpg|Hamburger Kunsthalle
Bauwerke
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- An der Deichstraße finden sich einige der ältesten Häuser Hamburgs.
Bild:Afrikaner.jpg|Afrika-Haus
Bild:Hamburg Afrikahaus 01 KMJ.jpg|Afrika-Haus
Bild:Hamburg Afrikahaus 02 KMJ.jpg|Afrika-Haus
Wirtschaft und Infrastruktur
Kaufhäuser und zahlreiche Läden prägen neben mehreren Hauptverwaltungen und vielen Kontoren den Charakter.
Mönckebergstraße und Spitalerstraße sind die Haupteinkaufstraßen Hamburgs.
Medien
Mehrere Zeitungs- und Zeitschriftenverlage haben hier ihren Sitz, erwähnt seien
Der Spiegel, das
Managermagazin, der Bauerverlag und
Die Zeit.
Weblinks
Stadtteil (Hamburg) | Hamburger Innenstadt