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Wappen Karte
Wappen Karten
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Landkreis: Stormarn
Amt: Nordstormarn
Einwohner: 1.323
Kfz-Kennzeichen: OD

Hamberge ist eine Gemeinde am Nordostrand des Kreises Stormarn und grenzt unmittelbar an die Hansestadt Lübeck .

Geografie


Geografische Lage

Hamberge liegt am Ufer der Trave.

Geschichte


Hamberge war ursprünglich ein slawisches Dorf mit dem Namen "Lancowe". Seit 1163 war es im Besitz des Lübecker Domkapitels. Es wurde 1197 in die beiden Orte Hamberge und Hansfelde aufgeteilt.

Nach der Säkularisierung durch den Reichsdeputationshauptschluß fiel Hamberge 1803 an das Fürstentum Lübeck. Durch einen Gebietstausch kam es 1842 an Holstein und wurde dem alten landesherrlichen Amt Reinfeld eingegliedert. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde der Ort 1967 dem neugebildeten Kreis Stormarn zugeordnet. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung kam er 1889 zum Amtsbezirk Neuhof.

1911 wurde eine Brücke über die Trave gebaut, die die jahrhundertealte Fährverbindung ersetzte. Am 21. März 1934 wurde bei Hamberge der erste Spatenstich für die Reichsautobahn von Hamburg nach Lübeck (heute A 1) gesetzt. 1948 kam der Ort zum Amt Reinfeld-Land, um 1972 zum Amt Nordstormarn zu wechseln. Mit Eingemeindung von Hansfelde zum 1. Januar 1974 wurden die beiden Dörfer nach fast 800 Jahren wiedervereinigt.

Religionen

Die Hamberger Kirche wurde 1327/28 erbaut.

Eingemeindungen

Ortsteile

Hansfelde
Hansfelde entstand 1197 durch Abteilung von Hamberge als Hof des Lübecker Domkapitels. 1784 wurde der Hof in acht Besitzungen parzelliert. Wie auch Hamberge fiel Hansfelde in Folge der Säkularisierung an das Fürstentum Lübeck und kam 1842 zu Holstein und dort zum Amt Reinfeld. In der Weimarer Republik war Hansfelde eine Hochburg der NSDAP, die bei der Reichstagswahl 1932 über 80% errang. Zum Zeitpunkt der Eingemeindung nach Hamberge hatte Hansfelde 366 Einwohner.

Literatur


  • Christian Uecker, Zur Baugeschichte der Hamberger Kirche, in: Jahrbuch für den Kreis Stormarn, 2000, Seiten 69 bis 77.

Ort in Schleswig-Holstein

 

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