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Halskrause beschreibt

  • Schutzausrüstung des Paukanten bei der Mensur, dem akademischen Fechten mit scharfen Waffen, wie es bis heute von Studentenverbindungen gepflegt wird. Sie schützt die Halsschlagadern des Paukanten und verhindert tödliche Mensurunfälle. Die Halskrause besteht in der Regel aus mehreren Lagen von langen, dünnen Binden aus verstärkter Seide und/oder Leder (Mensurkrawatte) und evtl. zusätzlich eine Stoffbrünne. Den Abschluss bildet eine steife, breite Binde aus festem Leder, die im Nacken mit Schnallen befestigt wird oder eine Kettenbrünne.
Siehe auch: Liste verbindungsstudentischer Begriffe

  • Stützvorrichtung für Halswirbel bei Zuständen nach Prellungen → Cervikalstütze

  • Schutzkragen für den Kunden beim Friseur Eine breite Halsbinde aus kreppähnlichem Material wird straff um den Hals des Kunden gelegt, anschließend kommt darüber ggf. ein Handtuch oder der Frisierumhang. Die Halskrause verhindert zuallererst, das abgeschnittene Haare unter die Kleidung des Kunden gelangen oder dass durch den Umhang direkt auf der Haut Krankheiten übertragen werden (Hautkrankheiten wie Ausschlag, Entzündungen etc.) oder allergische Reaktionen gegen die Kunstfaser des Umhangs auftreten. Man kann die Halskrause jedoch auch dazu verwenden, Kopfbewegungen während des Haarschnitts und damit verbundene Unannehmlichkeiten zu verhindern.
  • Pastorenkragen In der protestantischen Kirche tragen die Pastoren ein breites, weißes Stoffgeflecht zu ihrem traditionellen Gewand.
Schutzkleidung | Mensur

 

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