| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Hallstatt.jpg | map at hallstatt.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Oberösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Gmunden (GM) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 60 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 914 (1. Januar 2004) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 511 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 4830 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 06134 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 40709 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Verwaltung: | Marktgemeinde Hallstatt Seestraße 158 4830 Hallstatt | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | hallstatt.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeinde@hallstatt.ooe.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Peter Scheutz (SPÖ) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Hallstatt ist eine Gemeinde mit 950 Einwohnern im Salzkammergut in Österreich und liegt am Hallstätter See.
Die siedlungsfeindliche unwirtliche Berggegend wurde dennoch vielleicht schon im Neolithikum aufgesucht. Grund sind die reichen natürlichen Salzvorkommen, die bereits seit Jahrtausenden abgebaut werden. Älteste Funde (z. B. ein altneolithischer Schuhleistenkeil) datieren etwa 5.000 v. Chr. Allerdings wurden solche Steingeräte als Donnerkeil im Mittelalter und der Neuzeit auch weit verhandelt. 1846 entdeckte Johann Georg Ramsauer ein Gräberfeld hoch oben am Salzberg. Auch eine der ersten Eisenschmiede wurde hier ausgegraben. Reger Handel und der damit einhergehende Wohlstand ermöglichten die Entwicklung einer hohen Kultur, die nach den Funden im Salzberghochtal Hallstattkultur benannt wurde und von etwa 800 bis 400 v. Chr. währte und den Namen des Ortes auf der ganzen Welt bekannt machte.
Aus Römerzeit und frühem Mittelalter gibt es keine urkundlichen Nachrichten. 1311 erlangte Hallstatt das Marktrecht, ein Zeichen, dass der Ort seine wirtschaftliche Bedeutung nicht verloren hatte. Neben der Salzgewinnung, eine Soleleitung bringt das Salz seit dem 19. Jahrhundert nach Ebensee am Traunsee, erlangte der Tourismus seit dem 20. Jahrhundert eine zentrale Bedeutung.
Die Bewohner Hallstatts bekennen sich überwiegend zum katholischen bzw. evangelischen Christentum. Dies wird auch durch die beiden, nahe beieinander liegenden Kirchen zum Ausdruck gebracht, wobei die bedeutend jüngere evangelische Kirche, wie es heißt, durch ihre hohe Spitze dem Himmel 'ebenso nahe' ist, wie die in erhobener (hochwassersicherer) Position befindliche katholische Pfarrkirche.
Wie in vielen Bergbaugemeinden Österreichs waren auch in Hallstatt die lutherischen Lehren auf fruchtbaren Boden gefallen. Erst den Truppen des Salzburger Fürst-Erzbischofs verhalfen zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit Feuer und Schwert der Gegenreformation zum Sieg. Auch Mitte des 18. Jahrhunderts wurden hunderte Protestanten aus Hallstatt ausgewiesen und nach Siebenbürgen verschleppt.
Erst durch das Toleranzpatent Josefs II von 1781 wurde den Protestanten rund um den Dachstein ihre Religionsausübung wieder teilweise möglich gemacht. Das Protestantenpatent Franz Josefs stellte sie mit den Katholiken weitgehend gleich, und die neugotische Kirche konnte 1863 in Seenähe errichtet werden.
An der Nordseite der Kirche steht im Friedhof der Karner mit dem kleinen Beinhaus, das ins 16. Jahrhundert datiert. Mehrere hundert Totenschädel sind auf den Knochen der Verstorbenen übereinander gestapelt. Nach etwa 20 bis 30 Jahren werden die Gebeine exhumiert, gebleicht und anschließend verziert: Auf der Stirn stehen über Geburts- und Sterbedatum meist der Name der Person, bemalt mit dunklen Kränzen von Eichen, Efeu oder Blumen.
Das Museum Hallstatt besitzt neben dem Naturhistorischen Museum in Wien die zweite umfangreiche Sammlung von Fundstücken aus der Hallstattzeit in Österreich, die in einer modernen Präsentation gezeigt wird.
Zum hallstattzeitlichen Gräberfeld und dem Salzstollen, dem ältesten der Welt, führen ein Fußweg und die Salzbergbahn hinauf. 1282 bis 1284 ließ hier Herzog Albrecht I. von Österreich den Rudolfsturm errichten, der nach seinem Vater, Rudolf I., benannt wurde. Er diente im Salzkrieg gegen den salzburgischen Erzbischof Konrad IV. als Verteidigungsanlage und war seit 1313 bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts die Wohnung des jeweiligen Bergmeisters. Heute beherbergt der Turm eine seiner herrlichen Aussicht wegen beliebte Gaststätte.
Funde aus der Kelten- und Römerzeit sowie aus dem Mittelalter befinden sich auf 300m² unter dem Sportgeschäft Janu und sind während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Vor Jahren wurden hier zufällig archäologische Funde entdeckt. Diese Grabung ist auch im Winter jederzeit während den Geschäftszeiten frei zugänglich
Am Fronleichnamstag findet seit dem Jahr 1623 alljährlich eine weithin bekannte Seeprozession am Hallstätter See statt.
Am ersten Wochenende im Mai findet seit 1987 der Hallstättersee Rundlauf, ein Halbmarathon, statt,
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