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Die Halloren Schokoladenfabrik ist die älteste bis heute produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands. Das von F. A. Miethe als Kakao- und Schokoladenfabrik in Halle gegründete Unternehmen wurde 1804 zum ersten mal erwähnt. Später in David & Söhne AG umbenannt, wurde es mit Pralinen der Marke Mignon bekannt.

Der Hauptsitz befindet sich nach wie vor in Halle. Im 1896 erbauten Fabrikgebäude findet bis heute die Produktion statt, dazu der Fabrikverkauf und seit 2002 das Schokoladenmuseum mit dem Schokoladenzimmer.

Das bekannteste Produkt sind die Original Halloren-Kugeln, die ihren Namen von den in Halle in früherer Zeit tätigen Salzwirkern, den Halloren, haben, angeblich weil die aus Sahne und Schokolade bestehenden Pralinen an die Silberknöpfe an den Jacken der Halloren erinnern. Die Marktverbreitung war zu DDR-Zeiten enorm. Auch nach der Wende erfreuen sich die Hallorenkugeln zunehmender Beliebtheit.

Seit 2000 gehört die 1880 gegründete Confiserie Dreher aus München als eigenständige Marke mit ihren Mozartkugeln zur Halloren Schokoladenfabrik.

Literatur


  • Halloren Schkoladen-Büchein. Buch Verlag für die Frau, Leipzig 2001. ISBN 389798041X.

Weblinks


Nahrungsmittelunternehmen | Süßwaren

Halle (Saale)

Halloren Chocolate Factory

 

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