Hallenhockey ist eine Variante des Hockeys, die hauptsächlich im mitteleuropäischen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich) verbreitet ist.
Indoor hockey stick2.jpg | Indoor hockey stick.jpg Hallenhockey unterscheidet sich vom klassischen Feldhockey dadurch, dass es in der Halle und damit auf einem kleineren, seitlich durch zehn Zentimeter hohe Banden begrenzten Feld gespielt wird. Im Hallenhockey begrenzt eine Linie in neun Metern Entfernung vom Tor den Schusskreis. Die Größe eines Hallenhockey-Spielfeldes hängt natürlich von der Größe der Halle ab, sollte aber 36 bis 44 m (Länge) mal 18 bis 22 m (Breite) betragen. Anders als beim Eishockey zählt der Bereich hinter dem Tor nicht zum Spielfeld.
Die Hallenregeln werden in letzter Zeit den Feldregeln immer weiter angeglichen.
Aus diesen Unterschieden zum Feldhockey folgt ein wesentlich höheres Spieltempo und eine Betonung der technischen Aspekte des Spiels.
Hallenhockey wird mit einem Hartplastikball gespielt, der jedoch leichtet ist als die Feldvariante. Schlägerhaltung und Regeln im Bezug auf den Schlägereinsatz entsprechen weitgehend denen des Feldhockeys, der Ball darf nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden. Anders als beim Feldhockey tragen die Spieler üblicherweise einen Handschuh, um mehr Sicherheit beim Stoppen des Balles zu gewährleisten. Zu den im Spiel üblichen Tricks gehören Vorhand- und Rückhandzieher, außerdem auch schnelle Drehungen über die Rückhandseite des Gegners. Viele Tricks aus dem Feldhockey entfallen jedoch in der Halle, da der Ball nicht hoch gespielt werden darf.
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