| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_at_hallein.jpg | Map at hallein.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Salzburg |
| Politischer Bezirk: | Hallein (HA) |
| Fläche: | 26,98 km² |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 447 m ü. NN |
| Einwohner: | 18.880 (Stand 2005) |
| Postleitzahl: | 5400 |
| Vorwahl: | 0 62 45 |
| Gemeindekennziffer: | 5 02 05 |
| Gliederung Stadtgebiet: | 11 Stadtteile/Stadtbezirke |
| Magistrat: | Schöndorferplatz 14 5400 Hallein |
| Offizielle Website: | Stadt Hallein |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Christian Stöckl (ÖVP) |
| Gemeinderat: | 25 Mitglieder: 11 ÖVP, 10 SPÖ, 3 Bündnis für Hallein, 1 FPÖ |
Hallein_vom_Barmstoa2.jpg" (Barmsteine) aus gesehen]] Salzwuerfel Hallein.jpg
Hallein, liegt zirka 10km südlich der Landeshauptstadt Salzburg und ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Salzburg in Österreich. Hallein ist Bezirkshauptstadt des Tennengaus und zugleich ein wichtiger Industriestandort mit rund 19.000 Einwohnern.
Der Name „Hallein“ kam im Mittelalter mit der Wieder-Entdeckung des Salzbergbaus auf in Anlehnung an Bad Reichenhall, wobei das keltische Wort „Hall“ für Salz verwendet wurde und mit der deutschen Endung "-lein" (für klein) versehen wurde.
Bekannt ist Hallein vor allem durch die historische Salzgewinnung (siehe Salinenvertrag) und historische Funde aus der Zeit der Kelten. Ebenso findet sich eine Bierbrauerei im Stadtteil Kaltenhausen.
Hallein ist überhaupt bekannt dafür diverse eigenständige Dörfer, die mit der alten Stadt Hallein keine Verbindung haben, als "Stadtteil" einzubeziehen.
Hallein war der langjährige Wohnort und ist die Grabesstätte von Franz Xaver Gruber, dem Komponisten des Weihnachtslieds Stille Nacht.
Das aufgelöste Fürsterzbistum Salzburg und mit ihm Hallein wurde nach den Napoleonischen Kriegen 1816 dem Habsburgerreich zugesprochen. Nachdem die Halleiner Saline lange nicht mehr konkurrenzfähig gewesen war, wurde 1854 bis 1862 eine längst überfällige Rationalisierung mit dem Bau einer leistungsfähigen Salinenanlage auf der Pernerinsel eingeleitet. Der zu einseitigen Ausrichtung der Wirtschaft in der Stadt Hallein auf das Salz versuchte man mit neuen Betriebsansiedlungen entgegen zu wirken. Es entstanden zum Beispiel ein Zementwerk, eine Zigarren- und eine Papierfabrik. 1954/55 wurde der Salinenstandort Hallein letztmals modernisiert. Im Jahre 1989 erfolgte die Schließung der Saline.
Im September 2005 entdeckten Archäologen des österreichischen Forschungszenrums Dürrnberg direkt unter dem Fußboden der Stadtpfarrkirche Hallein ein Pestgrab mit rund 200 Skeletten. Vor dem Hauptaltar stießen sie auf keltische Siedlungsreste, bei denen es sich um eine Kultstätte handeln könnte.
Hallein wird nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Teil der Amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich. Von der amerikanischen Militärverwaltung wird ein DP-Lager eingerichtet für jüdische so genannte Displaced Persons. 1950 kam es zur Gründung des Fußballklubs Hakoah Hallein, dessen Mannschaft sich ausschließlich aus jüdischen Spielern des nahen Flüchtlingscamps zusammensetzte. Trainiert wurde die Mannschaft von Heinrich Schönfeld, einem ehemaligen Erstligakicker von Hakoah Wien, der 1926 in die Vereinigten Staaten auswanderte.
Fußball:
Fußball auf Vereinsebene wird in der Keltenstadt seit den 1920er Jahren gespielt. Begonnen hatte es mit dem AC Hallein (Salzburger Landesmeister und Landespokalsieger in den 1930er Jahren) und dem SK Vorwärts Hallein. Weitergeführt wurde diese Tradition durch den 1. Halleiner Sportklub (Landesmeister und Landespokalsieger) und dem SK Olympia 1948 Hallein. Die heutigen Aushängeschilder im Halleiner Fußballgeschehen sind der 2004 gegründete FC Hallein 04 und Union Hallein.
Turnvereine:
Sonstige Sportvereine: