Hakone (jap. 箱根町 -machi) ist eine Kleinstadt auf der japanischen Hauptinsel Honshu in der Präfektur Kanagawa, im Landkreis Ashigarashimo. Sie liegt knapp 100 km außerhalb von Tokyo.
Hakone befindet sich im gebirgigen Vorland des Fujisan, inmitten des Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. In der Nähe liegt der Ashi-See umringt von Bergen und Vulkanen.
Der alte Kontrollpunkt Hakone auf der historischen Straße Tokaido markiert den Beginn der Region Kanto.
Wie der enge Nachbar Odawara hat Hakone viele Onsen (Thermalquellen) und damit verbundene Erholungseinrichtungen.
Der Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, um den Ashi-See herum gelegen, ist ein beliebtes Touristenziel. Bei wolkenlosem Wetter und klarer Sicht reicht der Blick bis zum Fujisan, eines der Wahrzeichen Japans.
Eine Sehenswürdigkeit ist auch das vulkanisch aktive Ōwakudani (大涌谷 Großes kochendes Tal). In den Bergen in Hakone entspringt aus zahlreichen Quellen heißes Schwefelwasser; sein Geruch ist in der ganzen Umgebung präsent. Die darin gekochten Eier (Onsen-Tamago) sollen langes Leben bringen.
Der Hakone-Schrein am Seeufer mit seinem roten Torii ist ein weiteres Wahrzeichen von Hakone.
Auf dem Ashi-See verkehren "Piratenschiffe" als Kursschiffe für Touristen. Bei schönem Wetter im Herbst ist der See berühmt für sein schönes Landschaftsbild mit Herbstwäldern im Hintergrund.
Im April sollen die Kirschblüten (Sakura) und das japanische Pampasgras (Susuki) einen piktoresken Anblick bieten.
(Daten: Yokohama Local Meteorological Observatory, 2004)
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