| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Hainburg.jpg | map at hainburg an der donau.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten Stadt Hainburg an der Donau | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Bruck an der Leitha | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 25,05 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 5.651 (2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 225,59 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 161 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 2410 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 21 65 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | BL
| bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 3 07 10 | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung Stadtgebiet: | Katastralgemeinde Hainburg an der Donau | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse Gemeindeamt: | Stadtgemeinde Hainburg an der Donau Hauptplatz 23 2410 Hainburg an der Donau | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.hainburg.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeinde@hainburg-donau.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Karl Kindl (ÖVP) (GRW 2005) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 29 Mitglieder: 11 SPÖ, 10 ÖVP, 4 BLH (Bürgerliste Hainburg), 1 FPÖ, 3 Hainburger Initiative (GRW 2005) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 25,05 Quadratkilometer. 45,87 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Die erste schriftliche Nennung erfolgte im Nibelungenlied im Zusammenhang mit Rüdiger von Bechelaren.
Kaiser Heinrich III. Verfügte um 1050, auf dem Schlossberg die Heimenburg zu bauen. Erbaut wurde sie schließlich von Bischof Gebhard von Regensburg, Herzog Konrad von Bayern und Markgraf Adalbert von Babenberg.
Mit seinen 2,5 km langen Stadtmauern, 3 erhaltenen Toren und 15 Türmen aus dem 13. Jahrhundert besitzt Hainburg eine der ältesten und am besten erhaltenen Stadtbefestigungen Europas
1108 kommt die Burg in den Besitz der Babenberger.
In der zweiten Hälfte des 12. Jhd. wird die Burg durch das Lösegeld für Richard Löwenherz erweitert. Um 1220-1225 wird die Befestigungsanlage noch verstärkt. Unter anderem wird das Wienertor und damit das größte mittelalterliche Stadttor Europas gebaut. Der untere Teil wurde in der ersten Hälfte des 13. Jhd. gebaut, der obere Teil 1267/68 durch Ottokar II. von Böhmen.
Am 11. Februar 1252 heiratet die Schwester des letzten Babenberger Herzogs Friedricht II., Babenbergerin Margarethe von Babenberg, in der Burgkapelle auf dem Schlossberg den Markgrafen von Mähren und späteren König von Böhmen Ottokar II.
1278 Ottokar verliert die Schlacht von Dürnkrut. Die Burg kommt in den Besitz der Habsburger. Diese verpfänden die Burg an verschiedene Besitzer. Die Stadt wird vernachlässigt und verliert dadurch an Bedeutung.
1629 Die Burg geht in den Besitz der Stadt.
11. Juli 1683 Im "zweiten osmanischen Feldzug" (2. Türkenkrieg) wird die Stadt eingenommen und gänzlich zerstört, die Burganlage und Befestigungsanlagen erleiden starke Schäden Einer der wenigen Überlebenden in der Stadt ist der Großvater von Joseph und Michael Haydn.
1709 setzt Graf Löwenberg die Burgkapelle instand. 1784 siedelt Joseph II. (HRR) durch das Tabakpatent in der Stadt eine Tabakmanufaktur an und begründet damit die Tabakfabrik in Hainburg, die bis heute noch Zigaretten und Rauchtabak erzeugt. Damit wird die Stadt nahezu neu besiedelt.
Im 19. Jhd. wird Hainburg auch zur Garnisonsstadt in der Offiziersanwärter ausgebildet werden.
Im 20. Jhd. wurde die Stadt nach dem Ersten Weltkrieg zur östlichsten Stadt Österreichs.
Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt nahezu verschont von Angriffen. Als trauriger Höhepunkt führte der Marsch der ungarischen Juden 1945 durch Hainburg.
Nach dem Krieg bildete die Tabakfabrik praktisch eine der ganz wenigen Einnahmequellen für die neue Republik (im Rumpfjahr 1945 wurde mehr als die Hälfte der Steuereinnahmen durch die Tabaksteuer bestritten!). Obwohl von der Sowjetarmee besetzt, wurde Hainburg auch erste Anlaufstelle für die deutschsprachige Bevölkerung in der Slowakei und Ungarn.
In den Sechziger Jahren wurde eine Aussichtsstraße auf den Braunsberg gebaut, der ab diesem Zeitpunkt zur Aussichtswarte "Eiserner Vorhang" wurde.
Ab 1975 wird die die alte Burganlage sukzessiv wieder aufgebaut.
1984 wollte die damalige DOKW (heute Teil des Verbund-Konzerns) ein Kraftwerk in der Hainburger Au auf der nördlichen Seite der Donau errichten. Die Proteste waren so massiv, dass nach der Besetzung der Hainburger Au und einer Auseinandersetzung mit den Einsatzkräften der Polizei und Gendarmerie die Bundesregierung das Projekt schließlich zurückzog.
Heute ist das Gebiet Teil des "Nationalpark Donau-Auen".
Hainburg an der Donau | Hainburg an der Donau | Hainburg an der Donau
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