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Köln Hahnentor um 1900.jpg Die Hahnentorburg ist eine von ursprünglich zwölf Torburgen in der acht Kilometer langen mittelalterlichen Stadtmauer (1180-1220) von Köln und sicherte den westlichen Zugang zur Stadt ( Straße nach Melaten, Aachen, Jülich ).

Die Hahnentorburg steht heute in der Altstadt von Köln am Rudolfplatz, Teil der neuzeitlichen Ringstrasse.

Neben der Hahnentorburg sind zwei weitere Torburgen, die Severinstorburg und die Eigelsteintorburg, erhalten.

Der Name des großen Tores leitet sich möglicherweise von "Hageno" ab, einem früheren Grundbesitzer gleichen Namens aus dem 12. Jahrhundert. Nach anderen Quellen lautet die Herleitung von "Hano" = "Hain", also Holzpforte oder Holztor wegen der Waldgebiete entlang der nach Aachen führenden Straße außerhalb der Stadtmauer. Auf der Tranchot-Karte von 1808 hieß dieses Tor "Porte du Coq" (Hahnentor). Bei der Straßenumbenennung nach dem Beschluß vom 16. Dezember 1812 wurde es "Port des Coqs" oder "Hahnen-Pforte" benannt. Das Tor wurde Anfang des 13. Jh. erbaut (Ersterwähnung 1264). Ähnlich diesem Tortyp ist das noch bestehende Eigelsteintor im Norden der Stadtmauer, und war das abgerissene Gereonstor im Nordwesten.

Durch das Hahnentor betraten die Könige nach ihrer Zeremonie in Aachen die Stadt und zogen zum Schrein der Heiligen Drei Könige in den Kölner Dom.

Am 18. Mai 1877 wurde am Hahnentor die erste Strecke der Kölner Pferdebahn eröffnet.

Sie wurde als Gefängnis genutzt, unter anderem für den Wanderprediger Adolf Clarenbach.

Wie die Eigelsteintorburg wurde auch die Hahnentorburg vom Stadtbaumeister Josef Stübben um 1890 restauriert und als Historisches Museum, dem Vorgänger des Stadtmuseums, eingerichtet. Auf den Turmdächern wurden nachgebaute mittelalterliche Wurfmaschinen weithin sichtbar aufgestellt.

Die Hahnentorburg wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt. Ein Halbturm war weitgehend zerstört.

Später diente das Tor als Ausstellungsgebäude des Berufsverbandes Bildender Künstler.

Seit 1988 beheimatet er die Karnevalsgesellschaft "Kölner Ehrengarde" und ein Kasino, das angemietet werden kann.

Tor | Stadtbezirk Köln-Innenstadt | Bauwerk in Köln | Romanisches Bauwerk

 

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