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Rummenohl ist der Name eines Ortsteils der kreisfreien Großstadt Hagen im östlichen Ruhrgebiet, der 1975 zusammen mit den Ortsteilen Dahl und Priorei eingemeindet wurde.

Die Vorsilbe "rum" im Ortsnamen (mhd. "rummeln, rumelen"; dän. "rumle"; anord. "rumja" = lärmen) könnte darauf hindeuten, dass der Ort in der Vorzeit eine Funktion als Kultplatz im Fruchtbarkeitsritus gehabt hat.

Rummenohl ist seit Jahrhunderten ein Standort der Kleineisenindustrie, die die Wasserkraft der Volme zur Verarbeitung des Eisenerzes aus dem Siegerland genutzt hat. Durch die Eröffnung des Güterverkehrs von Hagen nach Brügge und weiter nach Meinerzhagen am 16. März 1874 auf der eingleisigen Volmetalbahn verbesserte sich die Anbindung an das aufstrebende Ruhrgebiet. Anfang 1996 wurde der Güterverkehr über Brügge nach Lüdenscheid eingestellt.

Zu Beginn der 1870er Jahre wurde in Rummenohl durch Alfred Nobel eine Fabrik zur Dynamitherstellung gegründet, die am 5. Juni 1910 nach einem Blitzeinschlag explodiert ist.

Im Jahr 1901 kauften der gebürtige Hülscheider Bäckermeister Hermann Dresel und seine Frau Ida die alte Poststation in Rummenohl und gründeten die Pension Dresel, die bis in die heutige Zeit hinein Bestand hat.

Im Jahr 1918 wurde in Rummenohl eine neue Kirche gebaut.

Im Jahr 1952 wurde die am Nordrand von Rummenohl gelegene Kornmühle und ehemalige Schmiede (Krummewiese/Rummenohl) stillgelegt, die hier seit dem Jahr 1824 in Betrieb gewesen war.

1970 wurde die ehemals selbstständige Gemeinde Dahl, bestehend aus den Ortsteilen Dahl, Priorei und Rummenohl, in die Stadt Breckerfeld, Ennepe-Ruhr-Kreis eingemeindet. Bereits 1975 beschloss der Landtag die Umgemeindung dieses Gebiets in die kreisfreie Großstadt Hagen.

Hagen

Hagen-Rummenohl

 

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