| Hafen Triest | |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1719 |
| Typ Hafen | Seehafen |
| Ort | Triest |
| '''Umsatz | ca. 56.600 NRT - Stückgut: 13,05 Mio T (2004) - Mineralöl: 35,95 Mio T (2004) |
| Übersee- verbindungen | Zur Übersicht |
| Hafengebiet | 2.304.000 m² |
| Freihafen | 1.765.000 m² |
| Lagerfläche | 925.000 m² |
| Kai Länge | 12.128 m |
| Max. Tiefgang | 18 m |
| Breitengrad | 45º 39' N |
| Längengrad | 13º 47' O |
| Betreiber | Hafenbehörde Triest (Autorità Portuale Trieste) |
| Präsidentin | Marina Monassi |
| Postadresse | 3 Via von Bruck 34143 Triest, Italien |
| Homepage | http://www.porto.trieste.it/ |
Der Hafen ist Teil der nordostitalienischen Grenzstadt Triest, in direkter Nachbarschaft zu Slowenien und dem dort befindlichen Hafen Koper.
Trieste sat.png von Triest]]
Die verbleibenden zwei werden direkt von der Hafenbehörde verwaltet und werden beide industriell genutzt:
Das gesamte Hafengelände hat eine Fläche von 2.304.000 Quadratmeter, von denen 1.765.000 Quadratmeter zur Freihafenzone bestimmt sind. 925.000 Quadratmeter Lagerfläche stehen zur Verfügung, davon 500.000 Quadratmeter geschlossen und überdacht sind. Die Freihafenzone ist Zollausland der Europäische Union.
Der Hafen Triest verfügt über 12 Kaie und 47 operative Anlegeplätze. Ein Bahnnetz im Hafen besteht aus 75 Kilometer Gleisen, mit direktem Bahnanschluss für alle Kaie.
Karte Triest.png im Jahre 1888]] Die Bedeutung des Triester Hafens als Seehafen und Umschlagstelle, sowie Handels- und Wirtschaftszentrum wuchs ab dem 18. Jahrhundert mit der Gründung des Freihafens durch Kaiser Karl VI. von Österreich im Jahre 1719.
Die Erschließung des Suezkanals im Jahre 1869 stärkte weiterhin die Funktion des Hafens von Triest als Zugang zu dem mitteleuropäischen Wirtschaftszentren, entlang der Handelswege in den mittleren und fernen Osten. Die größte Schifffahrtsgesellschaft Österreich-Ungarns war damals der Österreichische Lloyd, welche auch eine der größten Reedereien weltweit war, und seinen Sitz in Triest hatte.
Triest war zusammen mit Buenos Aires, Kalkutta und Hamburg einer der ersten Häfen weltweit, der mit einer hydrodynamischen Anlage ausgestattet wurde. Das Gebäude hierfür befindet sich hinter dem Hauptpier und wird durch zwei Türme an der Hauptfassade gekennzeichnet. Die Anlage versorgte verschiedene Kaikräne sowie Kräne und Hubanlagen der Speicherhäuser mit Strom. Seit 1983 wird sie nicht mehr betrieben. Die Anlage und das Gebäude sind beispielhaft für die K&K Industriearchitektur dieser Zeit und ein Denkmal von unschätzbaren Wert für die Vergangenheit des Hafens.
Das Gebiet des Alten Hafens ist von großer städtebaulicher Bedeutung für Triest und bietet der Stadt die Möglichkeit einer kulturellen und kommerziellen Wiedernutzung im maritimen Geist der Stadt.
NASA7-722-46H-s.jpg der oberen Adria und Julische Alpen]]
Der Hafen von Triest ist einer der größten italienischen Häfen und aufgrund seiner besonderen Lage, wichtigster Handelshafen für Österreich, Süd-Bayern, Tschechien und die Slowakei. (Der überseeische Handel Sloweniens wird zu einem großen Teil über den Hafen Koper abgewickelt; der Handel Kroatiens und Ungarns über den Hafen Rijeka.)
Insgesamt beläuft sich der Verkehr im Hafen auf ein Volumen von 48 Mio Tonnen pro Jahr, davon 35 Mio Tonnen Rohöl, das dann über das wichtigste Terminal im Mittelmeerraum – das Terminal SIOT - weitergeleitet wird (über die Transalpine Ölleitung in Richtung Österreich/Schwechat – und Deutschland/Ingolstadt, mit einer Abzweigung bis nach Tschechien).
Das restliche Verkehrsaufkommen besteht aus verschiedenen Waren (ca. 5 Mio. Tonnen), Kohle, Holz, Mineralstoffen, Getreide und Ölsamen.
Der Hafen Triest ist auch ein bedeutender Fähr- und Kreuzfahrthafen und neben mehreren Linien, die den Hafen anfahren, ist Triest auch Heimathafen des Kreuzfahrtschiffes Costa Marina welche wöchentlich zu einer Mittelmeerkreuzfahrt in See sticht.
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