Die Hackerethik ist ein ursprünglich von Steven Levy dokumentierter Eindruck über die Werte der frühen Hackerszene am MIT.
Die Hackerethik repräsentierte ursprünglich die Überzeugung, dass das Verbreiten von Software oder Informationen gut und richtig ist; die ethische Pflicht eines Hackers besteht darin, ihr Wissen durch das Schreiben von quelloffener Software weiterzugeben. Sie wurde jedoch auch von der Hackerszene im Bereich der Computersicherheit aufgegriffen, in diesem Kontext neu interpretiert, teilweise erweitert und als Arbeitsethik aufgefasst, die sich mit dem moralischen Umgang mit Informationen, wie in der Informationsethik auseinandersetzt.
1986 erschien in der damals berühmtesten Hackerzeitung Phrack ein Hacker-Manifest vom Mentor. Dieses Hacker-Manifest bildet bis heute die ausformulierte Grundlage der Hackerethik.
Die letzten beiden Punkte sind Ergänzungen des CCC (Chaos Computer Club) aus den 80er Jahren. Nachdem einige aus der Hackerszene bzw. aus dem Umfeld auf die Idee kamen, ihr "Hack-Know-how" dem KGB anzubieten, gab es heftige Diskussionen, weil Geheimdienste eher konträr zur Förderung freier Information stehen. Aber auch Eingriffe in die Systeme fremder Betreiber wurden zunehmend als kontraproduktiv erkannt.
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"Hackerethik".
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