Eine Hacke (österr. Krampen) ist ein Handwerkzeug zur Bodenbearbeitung, insbesondere zur Lockerung und zum Lösen des Bodens oder ähnlich beschaffener Materialien.
Die Hacke besteht aus einer quer geschäfteten Fläche, dem Blatt, die Stiellänge ist im allgemeinen etwa ein Meter. Das Hackenblatt wird bei den meisten Bauformen vom Handgriff her auf den Stiel gesteckt, und nicht durch Gegenkeile, sondern durch das Dickerwerden des Stiels fixiert. Größe und Form des Hackenblattes ist abhängig vom Einsatzzweck, besonders der „Schwere“ und der Steinigkeit des Bodens. So haben sich regional vielfältigste Typen entwickelt.
Als landwirtschaftliches Gerät wird die Hacke auch Harke oder Haue genannt.
Die Stammform der Hacke ist ein knieförmiger Grabstock.
Prinzipiell ähnliche Werkzeuge sind die Dexel der Holzbearbeitung, und die Fläche der Steinbearbeitung.
Die Spitzhacke oder Pickhacke, mit einer Spitze statt dem Blatt, ist eigentlich ein Pickel. Die Flachspitzhacke, bei der die Spitze in einer flachen Schneide endet, deren Mischform.
Die Erdharke – mit zwei Zinken – ist der Karst.
Eine Kreuzhacke ist eine Hacke mit zwei Blättern:
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"Hacke (Werkzeug)".
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