Haarfarben.jpeg Die Haarfarbe des Menschen wird durch zwei Pigmenttypen gebildet. Das dunklere Eumelanin und das helle Phäomelanin sind in unterschiedlichen Anteilen im menschlichen Haar verteilt. Somit ergeben sich 11 bzw. 12 verschiedene Tontiefen, die von Schwarz bis Helllichtblond reichen. Das natürliche Erscheinungsbild der Haare hängt eng zusammen mit dem Hautton und der Augenfarbe und ist deshalb ein Hauptbestandteil der Farbtypenlehre.
Weiße Haare sind solche Haare, bei denen kein Farbstoff mehr eingelagert ist, sondern Luft.
Relativ leicht sind Farbveränderungen für den Frisör, wenn das Haar noch nicht (durch Dauerwelle, Umformung oder Färbung) chemisch behandelt wurde. Jedoch ist eine weitreichende Farbveränderung nur eingeschränkt möglich, da den Haarfarben Wasserstoffperoxid (H2O2) zugefügt werden muss, um den Vorgang zu beschleunigen. Dem Friseur stehen jedoch nur folgende Konzentrationen zur Verfügung:
Bereits chemisch behandeltes Haar kann durch reine Haarfarbe nicht heller gefärbt werden, da die Farbstoffe in den Haarfarben nur additiv sind. Um dennoch die Haarfarbe heller zu bekommen, gibt es die Möglichkeit, mit Ascorbinsäure oder Blondierungen zu arbeiten. In diesem Fall mit selbstziehenden Haarfarben zu arbeiten ist nicht ratsam.
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