Als Hubs und Authorities lassen sich in der Netzwerktheorie herausragende Knoten anhand ihrer Verlinkung einteilen. Vereinfacht gesagt sind Hubs und Authorities dabei Knoten, die mit viele anderen Knoten verbunden sind - beispielsweise bekannte Persönlichkeiten in sozialen Netzwerken und Linkverzeichnisse im World Wide Web.
Dabei wird davon ausgegangen, dass jede Seite zum einen als Hub bewertet werden kann, der durch Hyperlinks auf andere Seiten bestimmt, welche Seiten gut sind, und zum anderen als Authoritiy, das heißt als eine Seite, die als besonders gut angesehen wird. Hubs sind beispielsweise populäre Linksammlungen. Authorities sind Seiten, die von Hubs oft verlinkt werden. Jeder Seite aus einer Grundmenge von Seiten wird ein Hub-Gewicht und ein Authority-Gewicht zugeordnet. Beide Werte hängen folgendermaßen zusammen:
Dabei ist die Verlinkungsmatrix, in der , falls die Seite einen Link auf die Seite besitzt, und , falls dies nicht der Fall ist. ist die Transponierte Matrix von , d.h. . Es gilt also:
Die Werte für und können folgendermaßen berechnet werden. Durch gegenseitiges Einsetzen der Definitionen erhält man die Gleichungen
Mögliche Werte für und ergeben sich als Eigenvektoren der Matrizen bzw. .
Siehe auch: Skalenfreies Netzwerk
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"Hubs und Authorities".
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