Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) betreibt heute die vier Geschäftsfelder Container, Intermodal, Logistik und Immobilien.
Das Unternehmen hat eine starke Position am Markt, so werden zum Beispiel fast alle Bananen, die Deutschland auf dem Seeweg erreichen, vom Frucht- und Kühlzentrum der HHLA umgeschlagen.
Die HHLA zählt heute etwa 3.250 Mitarbeiter.
Geschichte
Die HHLA ist entstanden aus der
Hamburger Hafen- Lagerhaus- Aktiengesellschaft. Diese wurde am 7. März 1885 als
Hamburger Freihafen und Lagerhaus-Gesellschaft (HFLG) von Hamburger Kaufleuten und dem Senat gegründet, um im Zuge des
Zollanschlusses an das Deutsche Reich das damals modernste und größte Logistikzentrum der Welt zu bauen - die
Hamburger Speicherstadt.
1935 wurde die HFLG mit der seit 1865 bestehenden staatlichen Kaiverwaltung fusioniert; die Umbenennung in Hamburger Hafen- und Lagerhausgesellschaft AG (HHLA) erfolgte vier Jahre darauf.
Am 1. Oktober 2005 erfolgte die erneute Namensänderung. Das Kürzel bleibt dagegen gleich.
Geschäftsfelder
- Container, dazu gehören unter anderem die verschiedenen Containerterminals Containerterminal Burchardkai, Containerterminal Altenwerder, Containerterminal Tollerort in Hamburg und ein Container Terminal in Lübeck. Die Consulting Tochter der HHLA, HPC (Hamburg Port Consulting) betreibt zudem ein Container Terminal in Odessa.
- Intermodal umfasst Bahnverkehre und Trucking.
- Logistik, dazu gehören Kontraktlogistik, Consulting und Spezialumschlag.
- Immobilien, dies sind die Speicherstadt, der Fischmarkt und diverse Logistikimmobilien.
Verkauf der Gesellschaft
Das noch stadteigene Traditionsunternehmen soll in den nächsten ein bis zwei Jahren privatisiert werden und mit einem Börsengang 500 Millionen Euro einnehmen.
[HHLA ändert den Namen und bleibt trotzdem HHLA Die Welt vom 1. Oktober 2005 ]
- Quelle
Das noch stadteigene Traditionsunternehmen?
Der Betriebsrat und die Mitarbeiter der HHLA kämpfen seit bekannt werden der Privatisierungspläne des Hamburger Senats gegen einen Mehrheitsverkauf ihres Unternehmens. Erste Aktionen gegen diese Pläne wurden im Dezember 2005 und Januar 2006 in Hamburg gestartet. Dabei ging es darum die geplante Mehrheits-Beteiligung durch die Deutsche Bahn zu verhindern. Dies ist durch die aktive Belegschaft und deren Betriebsrat gelungen.
Seit dem gehen die Mitarbeiter davon aus, dass hinter ihrem Rücken Gespräche mit Beteiligungs- Partnern geführt werden.
Weblinks
Unternehmen (Hamburg) | Hamburger Hafen