Helmut F. Kaplan (* 1952) ist ein österreichischer Autor und befasst sich hauptsächlich mit Thematiken der Tierrechte.
Er war neben seiner Tätigkeit als Autor auch mehrmals als Berater von Tierrechtsgruppen (darunter die Tierschutzpartei, Animal Peace, aber auch kriminelle Organisationen wie Arche 2000) tätig, und trat zudem in einigen Talkshows auf.
Helmut Kaplan sagte in einem Interview im Stern Nr. 47/1995, dass - wenn Gewalt gegen Sachen nichts nütze - „muss man die Verantwortlichen daran hindern, ihr blutiges Handwerk weiter auszuüben.“ Auf Nachfrage, ob dies auch Mord an den Verantwortlichen beinhalte antwortete dieser: „Unbeteiligte dürfen nicht zu Schaden kommen. Auch Kinder dürfen nicht geschädigt werden.“
Kaplan wird von einigen antispeziesistischen Gruppen scharf kritisiert, unter anderem, weil er die umstrittene Organisation Universelles Leben unterstützt und als eifriger Befürworter des Holocaustvergleiches der Tierrechtsorganisation Peta in Erscheinung tritt. Die Methodik der Kampagne wird von Kaplan immer wieder angewandt, so stellt er auch Hochsitze den Wachtürmen eines Konzentrationslagers gegenüber.
Eine weitere Kontroverse schuf er 2004, als er im Zuge der Terroranschläge in Madrid äußerte, die Opfer des Anschlages verdienten kein Mitgefühl, da der spanische König Jäger sei und Stierkämpfe befürworte.
Zur Zeit lebt und arbeitet Helmut Kaplan in Salzburg.
Tierschützer | Mann | Autor | Geboren 1952 | Österreicher
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