HD-MAC ist eine Weiterentwicklung des MAC-Verfahrens zu einem analogen HDTV-System mit 1250 Zeilen, davon 1152 sichtbar. Sie war Anfang der 90er Jahre im Gespräch.
Die Bandbreite und somit die horizontale Auflösung ist im Vergleich zu D2-MAC verdoppelt. Die Zeilenfrequenz beträgt jedoch aus Kompatiblitätsgründen weiterhin 15625 Hertz. Dadurch ergeben sich für die vertikale Auflösung drei Möglichkeiten:
Bei der Aufnahme wird das Bild mit 50 Bildern a 1152 Zeilen aufgenommen und dann in Rechtecke von je 8 x 8 Pixeln unterteilt, für welche dann jeweils entschieden wird, in welchem Modus der Bereich kodiert wird.
Bei der Wiedergabe muss der Decoder das Bild digital zwischenspeichern und durch mehrfaches Auslesen des Speichers wieder in 50 oder 100 Bilder zurückverwandeln.
HD-MAC gilt heute als Sackgasse und wird nicht mehr eingesetzt.