| H-Bahn | |
|---|---|
| H_bahn_dortmund1.jpg | |
| Maße | |
| Länge über Kupplung | 9.200 mm |
| Länge Kabinen | 8.232 mm |
| Breite Kabinen | 2.244 mm |
| Höhe Kabinen | 2.623 mm |
| Höhe Innenraum | 2.003 mm |
| Höhe Türen | 2.000 mm |
| Breite Türen | 1.350 mm |
| Abstand Türenmitte | 4.600 mm |
| Abstand Fahrwerkmitte | 5.689 mm |
| Gewicht | |
| Fahrwerk | 1.750 Kg |
| Kabine leer | 4.955 Kg |
| Fahrzeug leer | 8.455 Kg |
| Zuladung gemäß BOStrab | 4.923 Kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 13.378 Kg |
| Kapazität pro Wagen | |
| Sitzplätze | 16 (Dortmund) / 8 (Düsseldorf) |
| Stehplätze | 29 (Dortmund) / 32 (Düsseldorf) |
| Technik | |
| Höchstgeschwindigkeit | 50 km/h |
| Antriebsleistung | alte 4x23 kW neu 4x31 kW |
| Fahrgeräusch bei 50 km/h und 7,5 m Abstand | 65 db(A) |
| Sonstiges | |
| Werbung(Dortmund) | DEW21 |
Wie der Name nahelegt, hängt die H-Bahn an Trägern, sie ähnelt somit äußerlich der Wuppertaler Schwebebahn. Im Unterschied zu dieser benötigt die H-Bahn allerdings keine Fahrer, sie fährt automatisch und wird von einer zentralen Leitstelle aus überwacht. Sie kann, je nach Auslastung, im Takt- oder im Rufbetrieb eingesetzt werden, wobei im letzteren der Fahrgast sich die Kabine per Knopfdruck "bestellt".
Nach drei Jahren Bauzeit wurde 1993 der 900 Meter lange Ausbau mit einer neuen Abzweigung und zwei neuen Stationen, in Eichlinghofen und am S-Bahnhaltepunkt Dortmund-Universität, fertig gestellt. Diese Anlage gilt als die erste ihrer Art in Deutschland. Des weiteren wurde die Stromversorgung umgebaut, ein modulares Betriebssystem eingebaut und die Fahrstrecke mit einem Ortungssystem ausgestattet. Dieses Ortungssystem lässt eine Lagebestimmung bis auf drei Zentimeter genau zu. Diese Umbauten ermöglichten eine höhere Geschwindigkeit und eine dichtere Zugfolge, da sich bis dahin die Fahrzeuge an die Station herantasten mussten. Zudem wurden drei neue Wagen von Siemens geliefert.
Eine Verlängerung in den nahe gelegenen Technologiepark wurde am 19. Dezember 2003 eröffnet, das gesamte Streckennetz hat nun, nachdem das zunächst letzte 1.212 Meter lange Stück realisiert wurde, eine Länge von 3,162 km. Der Bau dieses Abschnittes kostete 15.500.000 €, wobei 1.500.000 für ein weiteres Fahrzeug der Fahrzeugtechnik Dessau AG darin inbegriffen sind, welches heute die Betriebsnummer 4 trägt. und eine modernere Innenausstattung mit digitalen Innenanzeigen besitzt.
Auf der Linie 1 vom Technologiepark nach Eichlinghofen pendeln tagsüber 2 Fahrgastkabinen im 10-Minuten-Takt, die sich jeweils in der Haltestelle Universität / S-Bahn begegnen, wo alle 20 Minuten Anschluss an die S-Bahn nach Dortmund und Bochum besteht. Ein drittes Fahrzeug pendelt als Linie 2 alle 5 Minuten auf der klassischen Strecke zwischen Campus Nord und Campus Süd. Als Reserve ist ein viertes Fahrzeug vorhanden, welches bei Bedarf auch als Linie 3 von Campus Nord nach Eichlinghofen eingesetzt werden kann. Ferner existiert ein weiteres Fahrzeug für Wartungsaufgaben. Die Fahrgastkabinen tragen zwischenzeitlich Werbung für die Energietochter der Dortmunder Stadtwerke, DEW21 im "Wolkendesign". h-bahn_kabiene3.jpg
Heute kann man die H-Bahn auf eine speziellen Seite live verfolgen.
Es wird überlegt, weitere Verlängerungen zu bauen:
In ihrer Anfangsphase hatte die Bahn mehrmals Probleme mit der sensiblen Auslegung der Sicherheitssysteme, was zu unbegründeten Notbremsungen auf offener Strecke führte. Dies führte phasenweise zur Einstellung des Betriebes. Ersatzweise wurde dann ein Pendelbusbetrieb angeboten. Da die Bahn bis zum heutigen Tage nicht zuverlässig verkehrt, wird sie derzeit auf Kosten des Herstellers komplett saniert.
Vom 31. Oktober bis 4. Dezember 2005 wurden im Wesentlichen Arbeiten am Fahrweg durchgeführt. Für den Tausch der Fahrwegträger sowie für die Systemintegration der generalüberholten Fahrzeuge steht der SkyTrain von Januar bis Mitte November 2006 erneut still. Die Firma Siemens trägt die Kosten für den in dieser Zeit notwendig werdenden Busersatzverkehr zum Transfer der Passagiere.
Nachdem die Bahn einmal für 15 Stunden auf Grund von Wartungsarbeiten nicht gefahren war, hatte die Stadt Düsseldorf auch erwogen, die Bahn unmittelbar wieder an Siemens zurückzugeben. Sollten die aktuellen Nachbesserungen nicht zum Erfolg führen wird dies noch immer erwogen. Bis heute ist die Bahn aufgrund der Mängel nicht ganz bezahlt worden.
Baubeginn war im November 1996. Zuerst wurde der Abschnitt zwischen dem Fernbahnhof und dem Terminal A/B in Betrieb genommen. Der letzte, rund 250 Meter lange Abschnitt bis Terminal C wurde rund 1½ Jahre später mit der Fertigstellung des Terminals eröffnet. Die Baukosten beliefen sich auf rund 150.000.000 Euro, von denen der Flughafen-Bahnhof 35.000.000 verschlang. 62% der Baukosten wurden durch Fördermittel erbracht.
Auf der Strecke verkehren bis zu 6 Züge aus je zwei aneinander gekoppelten Kabinen, welche je 18,4 Meter lang und 2,56 Meter breit sind und mit einer Spannung von 400 V betrieben werden. Jeder Zwei-Wagen-Zug bietet 64 Steh- und 16 Sitzplätze. Bei einem Vierminuten-Takt befördert die Bahn bis zu 2.000 Fahrgäste in der Stunde. Die Strecke wird mit einer Reisegeschwindigkeit von 40 km/h im Schnitt in fünf Minuten durchfahren; Höchstgeschwindigkeit ist 50 km/h.
Die Betreiber der Bahn haben sich noch während des Baues für eine Verlängerung der Bahn bis zur Messe und zur LTU Arena ausgesprochen.
Eine Besonderheit für die ebenfalls im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr integrierte Bahn ist die Ansage der Haltepunkte in Deutsch und Englisch.
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