Mit dem Begriff Hörereignis wird beschrieben, wie ein Schallereignis von einem Menschen wahrgenommen wird. Dieser Terminus wurde von Prof. Dr. Ing. Jens Blauert (Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Akustik der Fakultät Elektrotechnik der Ruhr-Universität Bochum) im Jahre 1966 eingeführt, um eine saubere begriffliche Trennung vom Schallereignis zu gewährleisten. Ein Hörereignis ist der auditive Wahrnehmungsgegenstand.
Hörereignisse sind der zentrale Untersuchungsgegenstand der Psychoakustik. Untersucht wird hierbei in Hörversuchen insbesondere der Zusammenhang zwischen physikalischen Schallfeldgrößen und den entsprechenden Wahrnehmungen von Versuchspersonen. Hieraus lassen sich wiederum Rückschlüsse auf die Verarbeitungsmethoden des menschlichen Gehörs ziehen.
Aspekte der Untersuchungen von Hörereignissen können sein:
| Schallereignis | Hörereignis | |
| Schalldruckpegel | Lautheit | |
| Frequenz | Tonheit | |
| Spektrum | Klang | |
| Position der Schallquelle | Lokalisation der Schallquelle, Hörereignisrichtung | |
Schall | Psychoakustik | Hören
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"Hörereignis".
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