Höhenstufen beschreiben in Ökologie und Geobotanik die Ausprägung der Flora und Fauna eines Gebietes in Abhängigkeit von der Höhe über dem Meer. Dabei ändern sich die vorkommenden Biozönosen aufsteigend maßgeblich durch die abnehmende Dauer der Vegetationsperiode, aber auch durch zunehmende Temperaturschwankungen, Beleuchtungsschwankungen, UV-Strahlung, etc. Die Vegetation hat sich als Indikator durchgesetzt, da sie leichter zu kartieren ist.
Bei stärker abweichenden Extremen (sowohl im Jahres- wie im Tagesgang der Temperaturen, der Wasserversorgung und der Strahlung) spricht man auch von Kontinentalität. Unabhängig von der Klimazone nimmt, von Ausnahmen einiger Gipfellagen mitteleuropäischer Mittelgebirge wie dem Schwarzwald abgesehen, die Kontintalität mit steigender Höhe zu. Als Indikatorart der Kontinentalität dient bei Waldgesellschaften die Rotbuche als ausgesprochene ozeanische Art.
Da die Vegetationsperiode durch Tageslänge und Temperatur bestimmt wird, sind die Höhenstufungen auch abhängig vom Breitengrad und Großklima. In den Tropen sind die äquivalenten Höhenstufen wesentlich höher als in Mitteleuropa.
Das Mosaik zonaler, azonaler und extrazonaler Vegetationseinheiten geht mit steigender Höhe in andere Pflanzengesellschaften über. Bei einer solchen Überlagerung spricht man auch von Ausprägung.
In höheren Lagen geht die Zonale Vegetation auch in extrazonale Vegetationseinheiten über.
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"Höhenstufen (Ökologie)".
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