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Die Höhenrettung ist eine Spezialeinheit der öffentlichen Gefahrenabwehr und wird von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Betreibern von großen Objekten (Strommasten/Energieversorger) vorgehalten. Höhenrettung ist technisch eng mit dem Bergrettungsdienst und dem medizinischen Rettungsdienst verwandt. Sie ist darauf spezialisiert, Arbeiten in großen Höhen und Tiefen, stets im Seil, zu verrichten und Menschen aus exponierten Lagen zu retten.

Height_rescue1.jpg Typische Einsätze für diese Gruppen sind Suizidversuche, Herzinfarkte oder Schlaganfälle von Bauarbeitern, Rettungseinsätze an Hochhäusern oder Kletterunfälle. Ein Höhenretter bei der Feuerwehr muss zusätzlich zur Feuerwehrausbildung eine 72-stündige Grundausbildung und jährlich weitere Ausbildungs- und Übungsstunden leisten. Ein Höhenretter im Rettungsdienst muss zusätzlich zu seiner Ausbildung zum Rettungssanitäter (Ausbildungsdauer 520 Stunden) oder Rettungsassistenten (Ausbildungsdauer zwei Jahre) eine 80-stündige Ausbildung zum Höhenretter absolvieren und mindestens 50 Stunden Training im Jahr nachweisen. Seit der deutschen Wiedervereinigung sind Höhenrettungsgruppen immer weiter verbreitet.

Anerkannte Ausbildungseinrichtung ist u.a. die Brand- und Katastrophenschutzschule Heyrothsberge, wo Haverney und Wölke seit Jahren ausbilden und zahlreiche Lehrmedien produziert haben.

Auf EU-Ebene gibt es das Projekt EUSR und EUSR2 *, das sich mit spezieller Rettung aus Höhen und Tiefen beschäftigt.

Weitere Schrittmacher im Bereich der Höhenrettung sind die Berufsfeuerwehren Hamburg und Stuttgart, die Bundeswehr (Winterkampfschule Mittenwald), die Rettungsdienste (Die Johanniter in Gießen und in Oldenburg), sowie der THW-Ortsverband Braunschweig, der als einziger Ortsverband Deutschlands eine Höhenrettungsgruppe in Erstfunktion besitzt.

Aus der Industrie sind die Firmen Skylotec, Bornack und Petzl im Bereich Höhenrettung aktiv.

Weblinks


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Feuerwehreinsatzart

 

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