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Wappen Karte
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Basisdaten
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Bundesland: Vorarlberg
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Politischer Bezirk: Bezirk Bregenz (B)
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Fläche: 20,15 km²
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Einwohner: 7.512 (Stand: 31. Dezember 2002)
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Höhe: 403 m. ü. NN
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Postleitzahl: 6973
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Geografische Lage:
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Gemeindekennziffer: 80217
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Verwaltung: Gemeindeamt
6973 Höchst

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Offizielle Website: http://www.hoechst.at
Politik
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Bürgermeister: Ing. Werner Schneider
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Gemeinderat
27 Mitglieder
16 ÖVP, 2 SPÖ, 3 FPÖ,
6 Parteiunabhängige Liste "Höchste Zeit"
Höchst ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bregenz mit 7.096 Einwohnern.

Geografie


Höchst liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südlich des Bodensees auf 403 Metern Höhe. 1,4 % der Fläche sind bewaldet. Es existieren keine Katastralgemeinden in Höchst. Zusammen mit Fußach und Gaißau bildet Höchst das Rheindelta, im Osten an den Rhein, im Westen an den Alten Rhein und im Norden an den Bodensee grenzend. Das Rheindeltagebiet ist ein wichtiges Vogelschutzgebiet in Europa und entsprechend unter Naturschutz gestellt.

Geschichte


Erste urkundliche Nennung am 22. Juni 808 von Höchst: Cunradat schenkt dem Kloster St. Gallen aus Sorge um sein eigenes Seelenheil und das Schicksal seines Sohnes seinen Besitz zu "Hostadio" (Höchst); er knüpft an die Schenkung allerdings die Bedingung, dass sein Sohn Albini sein Leben lang im Kloster versorgt wird und in den Orden eintreten darf, wenn er sich dessen als würdig erweist.

Im Jahre 881 eine urkundliche Erwähnung als "Hostetharro marcha" (die Mark der Höchster ). Die Höchster Mark umfasste Höchst, St. Margerethen, Fußach über Gaißau bis hinauf nach Walzenhausen und erstreckte sich weiter bis zur Grenze von Thal.

Auf der Durchreise nach Rom weilte Kaiser Otto II. (HRR) am 29. Oktober 980 in "Hochstedi" (Höchst). Auf Bitten seiner Gattin Theophanu und des Abtes Immo verzichtete der Kaiser auf alle öffentlichen Abgaben und Ansprüche, die seine Beamten gegen Klosterbesitzungen gemacht hatten.

Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich(Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Höchst seit der Gründung 1861.

Zwischen den Jahren 1938 und 1945 wurden die Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau zur Gemeinde Rheinau zusammengeschlossen.

Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 7.512 Einwohnern (inkl. Zweitwohnsitze). Der Ausländeranteil lag 2002 bei 14,6%.

Politik


Der Gemeinderat besteht aus 27 Mitgliedern. Die Zusammensetzung nach der Wahl 2005 ist ÖVP 16 Sitze, SPÖ 2 Sitze, FPÖ 3 Sitze. Die verbleibenden 6 Sitze kommen auf die Parteiunabhängige Liste "Höchste Zeit". Bürgermeister ist Ing. Werner Schneider. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 7.164.322 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 17.280.537 €. Der Schuldenstand betrug 2001 16.919.374 €.

Alter Rhein Höchst.jpg" bei Höchst]]

Wirtschaft und Infrastruktur


Am Ort gab es im Jahr 2003 154 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 4.144 Beschäftigten und 273 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 2.811. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle. Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 52,1%.

Verkehr

Die stark befahrene Schweizer Straße B202 führt von Bregenz über Höchst zur Schweizer Grenze.

Ansässige Unternehmen

Die größten Arbeitgeber in Höchst sind die Möbelbeschlägehersteller Blum und Grass.

Bildung

Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 880 Schüler. In Höchst gibt es zudem 3 Kindergärten.

Söhne und Töchter der Stadt


Dr. Emil Schneider Unterrichtsminister der Republik Österreich (1922 - 1926)

Dr. Herbert Sausgruber wird Landeshauptmann des Bundeslandes Vorarlberg (2. April 1997 - )

Ort in Vorarlberg

 

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