Die Hüttener Berge sind eine Landschaft westlich der Stadt Eckernförde in Schleswig-Holstein.
Gemeinden
Die sich im Jahr
1970 zum
Amt Hütten zusammengeschlossenen Gemeinden der Landschaft sind
Ahlefeld,
Ascheffel,
Bistensee,
Brekendorf,
Damendorf,
Hütten,
Osterby und
Owschlag.
Geografische Lage
Die Hüttener Berge sind größtenteils Bestandteil der Schleswigschen
Geest. Im Jahr
1970 wurde der
Naturpark Hüttener Berge gegründet. Dieser ist der nördlichste Naturpark
Deutschlands.
Landschaftsbild
Die höchsten Erhebungen der Hüttener Berge sind die Scheelsberg (drittgrößter Berg Schleswig-Holsteins) mit 106 m, der Aschberg (fünfthöchster Berg Schleswig-Holsteins) mit 98 m sowie der Heidberg, welcher 92 m hoch ist. Der Aschberg ist vor allem wegen seines Bismarckdenkmals berühmt. Der Heidberg ist besonders bei Wanderern beliebt. Seine Spitze besteht aus einem
Findling. Von den Bergen sind die
Eckernförder Bucht und die
Schlei zu sehen. Die Hüttener Berge sind das nördlichste Hügelgebiet Deutschlands und liegen damit beinahe so hoch wie die
Holsteinische Schweiz mit seinem
Bungsberg. Angrenzende Landschaften sind der
Dänische Wohld und
Schwansen.
Klima
Eine weitere Besonderheit ist das überraschend abwechslungsreiche
Mikroklima. Während an der Westseite bei
Owschlag der Jahresdurchschnitt der
Temperaturen bei 9,3 °C (Mittel 1997-2005) liegt, hat der Ort Ascheffel an der Ostseite ein Jahresmittel von gar 9,8 °C. Dies ist auf die leicht erhöhte Lage dieses Ortes und auf eine relativ windgeschützte Lage zurückzuführen. Zudem ist auf der Westseite der Hüttener Berge der
Niederschlag mit rund 930 mm (l/m²) im Jahr um einiges höher als im Osten, wo er nur 660 mm beträgt.
Berge
Die höchsten Erhebungen der Hüttener Berge sind:
Tourismus
Für Wanderer verbindet der
Naturparkweg die fünf Naturparke in
Schleswig-Holstein.
Weblinks
Naturpark in Schleswig-Holstein | Region in Schleswig-Holstein
Hytten Bjerge