| Wappen | Karte |
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| Wappen Hünfeld.svg | Karte_Huenfeld_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Fulda |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 261 m ü. NN |
| Fläche: | 119,77 km² |
| Einwohner: | 16.373 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 137 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 36088 |
| Vorwahl: | 06652 |
| Kfz-Kennzeichen: | FD (früher: HÜN) |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 31 0015 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Konrad-Adenauer-Platz 1 36088 Hünfeld |
| Website: | www.huenfeld.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@huenfeld.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Dr. Eberhard Fennel |
Hier überquerte die Heer- und Handelsstraße Antsanvia, vermutlich an einer Furt, die Haune. Die Zelle entstand an dieser Furt, an der sich früher vermutlich schon ein fränkischer Königshof befunden hatte. Die Zelle entwickelte sich schnell zu einem Kloster; bereits am 20. Februar 825 wird Hünfeld als "monasterium" schriftlich erwähnt. Die erste Siedlung entwickelte sich um das Kloster. Das Kloster hatte um 883 einen Konvent von 33 Mönchen und 13 Schülern. Vermutlich wurde das Kloster bei einem Einfall der Ungarn im Jahre 915 zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte durch Kanoniker als Kollegiatstift. In der evangelischen Pfarrkirche in Hünfeld sind noch Reste aus der damals neu errichteten gotischen Stiftskirche erhalten (Chorabschluss, in der Nordwand und am Turm). Der erste Propst ist im Jahr 1128 beurkundet.
Unter anderem durch die verkehrgünstige Lage bekam Hünfeld 1244 das Marktrecht. Am 27. Juli 1310 folgten die Gelnhäuser Stadtrechte, die von König Heinrich VII. verliehen wurden. Die Heerstraße brachte jedoch nicht nur Segen für die Stadt: Durch Kriege wurde sie oft in Mitleidenschaft gezogen; Napoleon zog zum Beispiel neunmal durch die Stadt an der Haune.
Auch der Dichter Goethe besuchte die Stadt und schrieb 1814 das Gedicht Jahrmarkt zu Hünfeld über seine Eindrücke.
Am 29. Oktober 1888 fiel der gesamte Stadtkern einem verheerenden Großbrand zum Opfer. In der Folgezeit entstanden zahlreiche Bauten, wie das Rathaus oder das Bonifatiuskloster der 1895 auf Bitten der Bürger nach Hünfeld gekommenen Oblatenmissionare.
Im Jahr 2000 war Hünfeld "Hessentagsstadt".
Die Einwohnerzahl wuchs von damals 7.500 auf heute 16.000 Einwohner. Durch diese Gebiets- und Verwaltungsreform wurde Hünfeld auch eine der größten Flächenstädte in Hessen. Die Gemarkungsfläche stieg von 12 auf fast 120 Quadratkilometer.
| CDU | 24 Sitze |
| SPD | 5 Sitze |
| Die Grünen | 1 Sitz |
| FDP | 1 Sitz |
| HüLi | 1 Sitz |
| CWE | 5 Sitze |
Der Magistrat besteht aus 7 Stadträten und dem Bürgermeister. Davon entfallen 5 Sitze auf die CDU und je ein Sitz auf die SPD und die CWE.
Der Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU) wurde am 28. Oktober 2001 mit einem Stimmenanteil von 54,5 % gewählt.
Blasonierung: In Blau ein silbernes durchgehendes Kreuz.
Hünfelds wirtschaftlicher Aufschwung begann nach dem 2. Weltkrieg. Hier siedelten sich Maschinenbau- und metallverarbeitende Betriebe an. Der größte Arbeitgeber ist die weltbekannte Haarkosmetikfirma WELLA, die hier in ihrer Produktionsstätte mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Arbeitsplätze gibt es im Verwaltungsbereich. In den letzten Jahren wurden zentrale hessische Verwaltungsstellen nach Hünfeld verlagert.
Die Stadt hat einen Bahnhof an der Linie Fulda - Bad Hersfeld - Bebra - Kassel/Erfurt (siehe auch: Bebraer Bahn).
Die Justizvollzugsanstalt Hünfeld ist die erste teilprivatisierte Justizvollzugsanstalt (JVA) Deutschlands, die im Dezember 2005 fertig gestellt wurde. In diesem Zuge wurde auch an der Konrad-Zuse-Schule die Möglichkeit geschaffen, Justizvollzugsbeamte auszubilden.
In Hünfeld befindet sich das zentrale Mahngericht für das Bundesland Hessen (Amtsgericht Hünfeld).
Bei den weiterführenden Schulen gibt es ein Gymnasium und eine Haupt- und Realschule sowie eine Berufliche Schule.