article

Hämatom und Naht.jpg Ein Hämatom ist eine Blutansammlung aus verletzten Blutgefäßen im Körpergewebe. Ein Hämatom nennt man auch Bluterguss, blauen Fleck oder Veilchen(am Auge).

Hämatome sind meist Blutungsereignisse im subkutanen Bereich, die durch Gewalteinwirkung von außen entstehen, z.B. Stoß, Schlag oder Sturz. Sie können stark anschwellen und sehr schmerzhaft sein und nehmen im Laufe der Heilung verschiedene Farben an. Die Blutrückstände werden dann vom Körper abgebaut. Die Phasen sind folgendermaßen zu erklären:

  1. Rot: die kleinen Gefäße (Kapillare) platzen auf und das Blut (rot durch Hämoglobin) tritt ins Gewebe
  2. Dunkelrot-blau: das Blut gerinnt
  3. Braun-Schwarz: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Choleglobin/Verdoglobin (Gallenfarbstoff)
  4. Dunkelgrün: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Biliverdin (Gallenfarbstoff)
  5. Gelb-Braun: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Bilirubin (Gallenfarbstoff)

Durch sofortiges Kühlen der verletzten Stelle kann man den Schmerz und die Ausbreitung eindämmen.

Gefährlich werden Hämatome im Gehirnbereich (siehe Hirnblutung) sowie innere Hämatome, ebenso bei Bluterkrankheit.

Beim Krankheitsverlauf des Myelodysplastischen Syndroms treten am ganzen Körper immer mehr Hämatome auf.

Bei der Hämophilie können Hämatome in den tragenden Gelenken (Knie, Sprunggelenk, Hüfte) schon nach kleinen Erschütterungen entstehen.

Siehe auch: Hämophilie, Gerinnung, Blut, Pferdekuss, Kontusion

Hämatologie

Hematoma | Ecchymose | Marblettur | Bloeding | Blåmärke | 瘀斑

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Hämatom".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld