Wikipedia:Löschkandidat
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Löschkandidaten/7. Juli 2006# statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen soll: Ähnlich gelagerter Fall wie Abschluss der gymnasialen Oberstufe - die Informationen gehören nach Abitur --Warhog 01:03, 7. Jul 2006 (CEST)
Die gymnasiale Oberstufe umfasst die der Sekundarstufe II zugerechneten oberen Jahrgangsstufen von Gymnasium, beruflichen Gymnasien und Gesamtschule und führt von der mittleren Reife zum Abitur. In einer Waldorfschule besteht die Oberstufe aus den Klassen 9 bis 13. Die letzten beiden Schuljahre der gymnasialen Oberstufe werden in Deutschland auch als Reformierte Oberstufe bezeichnet (siehe dort für Details).
In der Oberstufe wird im Kurssystem unterrichtet; es gibt in der Regel keine Klassen mehr, nur noch einen Jahrgang. Die Schüler wählen nach bestimmten Vorgaben (Aufgabenfelder; sprachlich, gesellschaftswissenschaftlich und naturwissenschaftlich) in der Regel zwei Leistungskurse (in denen später auch das Abitur geschrieben wird) zu je fünf und Grundkurse (von denen zwei als Prüfungskurse auf die Abiturprüfung vorbereiten) zu je drei Wochenstunden. Dadurch müssen sie in den letzten Schuljahren deutliche Schwerpunkte setzen.
Das Unterrichten im Kurssystem bereitet auf die Universität vor, höhere Selbstständigkeit wird den Schülern durch die (relativ) freie Wahl abverlangt. Die Zeugnisnoten jedes Halbjahres fließen in die Abiturnote mit ein. Außer dem Kurssystem kann es jedoch auch zu einer Mischform aus Kursen und Klassen kommen. Es wird z. B. im ersten Oberstufenjahr (Einführungsphase) noch im Klassenverband unterrichtet oder auch nur bestimmte Fächer in gewählten Kursen, während in den letzten beiden Jahren (Kursphase) ausschließlich in Kursen unterrichtet wird.
In Niedersachsen z. B. wurde hingegen mit dem Schuljahr 2005/2006 die Gymnasiale Oberstufe reformiert. Während die Zwölft- und Dreizehntklässler nach dem herkömmlichen System unterrichtet werden, bleiben die jetzigen Elftklässler bis zum Abitur im Klassenverband. Statt Grund- und Leistungskursen spezialieren sich die Schüler durch die Wahl von Schwerpunkten (sprachlicher, gesellschaftswissenschaftlicher, musisch-künstlerischer und naturwissenschaftlicher Schwerpunkt), bei denen bestimmte Fächer intensiver unterrichtet werden als andere. Jede Schule muss den Sprachlichen und den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt, bzw Profil, wie es genannt wird, anbieten. Außerdem ist es von den Schülern abhängig, da sie ja "wählen", welche Profile zustande kommen(es müssen mind. 19 Schüler in einem Kurs sein). Auch das Abitur wird dort jetzt nicht mehr in 4, sondern in 5 Fächern geschrieben, davon Mathematik und Deutsch als Pflichtprüfungsfächer. In manchen Bundesländern wird darüber hinaus inzwischen die Schulzeit von 13 auf 12 Jahre reduziert. Die Gymnasiale Oberstufe dauert dadurch ein Jahr weniger.
Auch Sport kann in der Oberstufe frei gewählt werden, unter Beachtung der Vorgabe, gleich viele Individual- wie Mannschaftssportarten zu belegen bis zum Abitur. Es wird in Sportkursen unterrichtet.
In Deutschland werden in der gymnasialen Oberstufe keine Schulnoten (1 bis 6) mehr, sondern Bewertungen in Form von Punkten vergeben. Die Halbjahresnoten werden in Studienheften dokumentiert.
Die Punkte bedeuten:
Formel zur Berechnung des Notendurchschnitts:
5,66 - (Anzahl der erreichten Punkte) / (3 * Anzahl der Fächer bzw. Wertungen)
Beispiel für Mathe 10P.(2-), Deutsch 11P.(2), Englisch 12P.(2+):
5,66 - (10+11+12) / (3 * 3) = 5,66 - 33 / 9 = 5,66 - 3,66 = 2,00
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"Gymnasiale Oberstufe".
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