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Guy Helminger (* 20. Januar 1962 in Esch-sur-Alzette, Luxemburg) ist ein luxemburgisch-deutscher Schriftsteller.

Helminger studierte Germanistik und Philosophie in Luxemburg, Heidelberg und Köln. Er arbeitete als Barkeeper, Schauspieler, Regieassistent und 3D-Grafiker. Seit 1985 lebt und arbeitet Helminger in Köln, wo er unter anderem Seminare leitet, in denen er Autoren das Vorlesen und Performen ihrer Texte näherbringt.

Als Autor ist er zunächst vor allem mit Lyrik, Theaterstücken und Hörspielen hervorgetreten. 2001 veröffentlichte er einen ersten Kurzprosaband (Rost). 2004 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für seine Erzählung Pelargonien mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Ein weiterer Erzählband (Etwas fehlt immer) ist im August 2005 bei Suhrkamp erschienen.

Werke (Auswahl)


  • Etwas fehlt immer. Erzählungen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2005. ISBN 3518417088.
  • Ver- wanderung. Gedichte. Echternach: Editions Phi, 2003. ISBN 3888652154.
  • Venezuela. Theaterstück. London: Oberon Books, 2003. ISBN 1840023651 Echternach: Editions Phi, 2004. ISBN 2879621798.
  • Rost. Kurzgeschichten. Echternach: Editions Phi, 2001. ISBN 3888652022.
  • Leib eigener Leib. Gedichte. Echternach: Editions Phi, 2000. ISBN 388865193X.
  • Entfernungen (in Zellophan). Gedichte. Echternach: Editions Phi, 1998. ISBN 3888651662.
  • Die Ruhe der Schlammkröte. Roman. Köln: Eigenverlag, 1994.
  • Die Gegenwartsspringer. Gedichte. Esch-sur-Alzette: Verlag am Schluechthaus, 1986.

Auszeichnungen (Auswahl)


  • 2004: 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb
  • 2002: Prix Servais
  • 2002: Förderpreis für Jugend-Theater des Landes Baden-Württemberg

Literatur


  • Nadine van Holt: Ein Netz aus Licht und Gewalt. G.H.s Erzählband Etwas fehlt immer. In: Kritische Ausgabe. Zeitschrift für Germanistik und Literatur, (Herbst) 1/2005, ISSN 1617-1357, Seite 54f. Online: *

Weblinks


Mann | Luxemburger | Autor | Literatur (Deutsch) | Literatur (20. Jh.) | Literatur (21. Jh.) | Lyrik | Geboren 1963

Guy Helminger

 

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