Gbible.jpg | Gutenberg cover.jpg | Gutenberg Bible.jpg Die Gutenberg-Bibel (wegen der 42 Zeilen auch „B42“ oder „B-42“ genannt) entstand zwischen 1452 und 1454 in Mainz, als Johannes Gutenberg unter Anleitung von Peter Schöffer, mit finanzieller Hilfe von Johannes Fust und etwa 20 Mitarbeitern, geschätzte 180 Exemplare der Bibel, genauer gesagt der Vulgata in lateinischer Sprache, druckte.
Beim Druck wurden 290 der zuvor von Gutenberg erfundenen beweglichen, wiederverwendbaren Lettern der Schriftart Textura / Schwabacher benutzt. Die farbigen Zeichnungen und Initialen wurden danach von Hand eingefügt. Mit Hilfe zahlreicher Doppelbuchstaben (Ligaturen), Abkürzungen und Sonderzeichen erreichte er eine gleichmäßige Zeilenlänge, den sogenannten Blocksatz.
Von dieser Auflage der Gutenberg-Bibel sind heute weltweit noch 48 bekannt. Zwei davon kann man im Tresorraum des Gutenberg-Museums in Mainz besichtigen. Die meisten Exemplare wurden auf Papier gedruckt, nur 30 Stück auf wertvollem Pergament. 1987 wurde zuletzt eines dieser Bücher verkauft: der Kaufpreis von 9,75 Millionen DM (rund 5 Mio. Euro) ist der höchste, der je für ein Druckwerk bezahlt wurde.
Die Gutenberg-Bibel ist das wichtigste Buch der Inkunabel-Zeit. Inzwischen wurde der gesamte Inhalt eingescannt und digitalisiert.
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