Gustav Werner (* 12. März 1809 in Zwiefalten; † 2. August 1887 in Reutlingen) war evangelischer Pfarrer und Gründer der gleichnamigen Stiftung (seit 1. Januar 2004 BruderhausDiakonie, Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg).
1834 wird er Vikar in Walddorf. Dort gründet er auch die erste Kinderrettungsanstalt für Waisenkinder. Für diese Einrichtung sammelt Werner Spenden auf Vortragsreisen. Es kam zum Konflikt mit der Kirchenleitung. Daraufhin zog Werner mit 2 Mitarbeiterinnen und 10 Kindern nach Reutlingen, wo er am 8. November 1841 Albertine Zwißler heiratete. 1842 wurde in ein größeres Haus, genannt Gottes-Hilfe umgezogen und der erste anstaltseigene Handwerksbetrieb gegründet.
1855 wird die Anstalt erstmals Bruderhaus genannt und 1881 die Stiftungsurkunde der Gustav Werner Stiftung zum Bruderhaus abgefasst.
1884 wird er zum Ehrenbürger der Stadt Reutlingen.
Gustav Werner stirbt am 2. August 1887, 78jährig in Reutlingen.
2004 fusioniert die Gustav Werner Stiftung zum Bruderhaus mit der Haus am Berg gGmbH, Bad Urach, und fungiert seit her als BruderhausDiakonie. Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg mit Sitz in Reutlingen.
Mann | Deutscher | Evangelischer Geistlicher (19. Jh.) | Geboren 1809 | Gestorben 1887 | Ehrenbürger
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