Mahler.jpg Gustav Mahler (* 7. Juli 1860 in Kalischt bei Iglau; † 18. Mai 1911 in Wien) war ein österreichischer Komponist im Übergang von der Spätromantik zur Moderne. Er war zudem einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit und als Operndirektor ein bedeutender Reformer des Musiktheaters.
Mit zehn Jahren trat er zum ersten Mal als Pianist auf, und mit zwölf Jahren gab er Konzerte mit technisch sehr anspruchsvollen Stücken von Liszt und Thalberg.
Mit fünfzehn Jahren ging er auf Empfehlung eines Freundes der Familie nach Wien ans Konservatorium und studierte bei Julius Epstein (Klavier) und bei Franz Krenn (Komposition). In beiden Fächern gewann er im nächsten Jahr den ersten Preis. Mitstudenten waren unter anderem Hans Rott und Hugo Wolf. Den Schulstoff lernte er als Externer selbstständig weiter. 1877 machte er die Abschlussprüfung am Gymnasium in Iglau. Zwar fiel er beim ersten Mal durch, schaffte es jedoch bei der Wiederholung. Im Dezember hörte er die Uraufführung von Anton Bruckners 3. Sinfonie und wurde beauftragt, einen vierhändigen Klavierauszug dafür herzustellen. 1878 schrieb er den Text für Das klagende Lied nach einem Märchen in der Bechstein-Sammlung, beendete das Kompositionsstudium mit dem Diplom und gewann mit einem Klavierquintett, das verloren ist, den ersten Preis. In den Konservatoriumsjahren arbeitete er an zwei Opern, die unvollendet blieben: Die Argonauten nach einem Drama von Grillparzer und Rübezahl. An der Universität studierte er einige Semester lang Archäologie, Geschichte, bei Eduard Hanslick Musikgeschichte und hörte Vorlesungen bei Bruckner.
Während dieser Studienjahre in Wien gehörte Mahler mit Siegfried Lipiner und anderen zu dem philosophischen und literarischen Freundeskreis um Engelbert Pernerstorfer, woraus Lebensfreundschaften entstanden und wodurch er vielfältige geistige Anregungen bekam. Für einige Jahre wurde er so auch zum strengen Vegetarier. Der Historiker Friedrich Eckstein gibt dazu folgende Beschreibung Mahlers:
Es folgten verschiedene Kapellmeisterstellen, an denen er hauptsächlich Opern zu dirigieren hatte und mit diesem Genre reiche Erfahrungen sammeln konnte. Er hörte auch die bedeutendsten Dirigenten seiner Zeit mit Konzerten, machte ihre Bekanntschaft und die der Komponisten Tschaikowski und Richard Strauss. Die Stationen waren: Laibach (1881), Olmütz (1883), Kassel (1883), Prag bei dem Intendanten Angelo Neumann (Juli 1885 bis 1886), Leipzig (Juli 1886 bis Mai 1888) als Kollege von Arthur Nikisch, mit dem es zu Rivalitäten kam, und Budapest (Oktober 1888 bis März 1891), wo er Königlicher Operndirektor war. Er kam auch zum ersten Mal nach Bayreuth, hörte Festspielaufführungen und machte die Bekanntschaft Cosimas und Siegfried Wagners. In Budapest besuchte Brahms eine Vorstellung des Don Giovanni, in der Lilli Lehmann sang, und er war von Mahler als Dirigent sehr beeindruckt.
Von März 1891 bis April 1897 war Mahler erster Kapellmeister am Stadttheater Hamburg. Er gehörte inzwischen zu den besten und anerkanntesten Dirigenten Europas, dessen große Städte er mit Gastdirigaten bereiste, z.B. mit großem Erfolg in London von Mai bis Juli 1892. Mahler leistete in diesen Jahren ein überaus anstrengendes Arbeitspensum. Er dirigierte so häufig - in der Saison 1894/95 z. B. 138 von 367 Vorstellungen, dazu acht Philharmonische Konzerte - wie es heute (Stand 2005) kein Dirigent mehr tun würde, komponierte im selben Jahr verschiedene Lieder sowie die 2. Sinfonie zu Ende, leitete in Berlin die Uraufführung der ersten drei Sätze und komponierte in wenigen Sommerwochen fünf Sätze (nur noch nicht den ersten) der 3. Sinfonie. In Hamburg legte er außerdem mit seiner Opernarbeit den Grundstein zu einem ganz neuen Musiktheaterstil.
In der Hamburger Zeit ging er neue Freundschaften ein. Besonders wichtig wurde die mit dem jungen Bruno Walter, der als Chorleiter an das Stadttheater kam. Walter folgte ihm auch als zweiter Kapellmeister nach Wien und setzte sich im Lauf seines ganzen Lebens mit all seinem Können für die Musik Gustav Mahlers ein.
Mahler cartoon.gif 1897 bis 1907 war Mahler mit seiner Karriere am angestrebten Ziel. Er hatte die in Europa angesehenste Stellung eines ersten Kapellmeisters und Hofoperndirektors in Wien. Hier führte er mit Alfred Roller, einem bildenden Künstler, den er zur Tätigkeit als Bühnenbildner animierte, seine Opernreform durch. Durch intensive Probenarbeit steigerte er die Leistung von Orchester und Sängerensemble und fügte sie in ein dramatisches Gesamtkonzept ein. Hohle pathetische Gesten am Bühnenrand stehender Gesangskünstler in überladenen Kostümen und Bühnenbildern verwandelte Roller in entrümpelte, interessant durchstrukturierte Bühnenräume und in Bewegungskostüme, in denen Mahler die Sängerdarsteller wirklich spielen und ihre Rollen auch als Schauspieler ausgestalten ließ. Da er in Wien die besten lebenden Sänger und Sängerinnen engagieren konnte, wurde seine Zeit als Hofopernintendant eine Hochblüte und der Beginn der neuzeitlichen Operninszenierung. Einige dieser Namen: Sänger-Schauspielerin Anna von Mildenburg, die beste Wagner-Darstellerin dieser Zeit, die Koloratursängerin Selma Kurz, deren besonders lange „Kurz-Triller“ berühmt wurden, Marie Gutheil-Schröder mit ihrer hinreißenden Carmen und anderen leidenschaftlichen Mezzorollen, der Heldentenor Erik Schmedes und der humorvolle Komödiant Leo Slezak, dessen überaus hohe engelsgleiche Stimme noch auf ersten Schallplatten von 1905 in einer Arie aus „Die weiße Dame“ und in Lohengrins Abschiedsgesang zu hören ist, sowie die dramatische Ausdruckskraft dieses ganz von Mahlers Inszenierungskunst geprägten Sängers in Tannhäusers „Romerzählung“.
Um diese Stellung zu bekommen, ließ Mahler sich taufen und konvertierte zum Katholizismus, da er mit Recht antisemitische Hindernisse fürchtete. Dem jüdischen Glauben stand er nicht besonders nahe. Seine Weltanschauung war eher eine naturreligiöse und philosophische, was an seinen Angaben und Texten zur 3. Sinfonie, zur 8. Sinfonie und zum Lied von der Erde besonders ausgeprägt zu erkennen ist. Er befasste sich jedoch auch intensiv mit dem Auferstehungs- und Erlösungsgedanken des Christentums, was besonders in der 2. und 3. Sinfonie deutlich wird.
Während der Wiener Jahre reiste er durch ganz Europa, u.a. bis Sankt Petersburg, Venedig, Rom, Paris, Amsterdam, um zu dirigieren und seine eigenen Kompositionen mit unterschiedlichem Erfolg aufzuführen. Er gewann überall enthusiastische Anhänger. In Amerika wurden seine Werke ebenfalls aufgeführt und sehr geschätzt.
Neue Freundschaften entstanden unter anderem mit den Brüdern Rosé, den Malern der Sezession und besonders den jungen Komponisten Arnold Schönberg, Alexander von Zemlinsky und Alban Berg, die seine Musik bewunderten und hoch schätzten. Willem Mengelberg in Amsterdam gehörte zu den jungen Dirigenten, die seine Sinfonien aufführten. Zur Uraufführung der 6. Sinfonie in Essen kamen viele Freunde von überallher angereist.
Mahlers Ungeduld mit Sängern und Orchestermitgliedern, die seinen Ansprüchen nicht genügten, sein nicht sehr erfolgreicher Umgang mit den Finanzen des Opernbetriebs, eine Pressekampagne gegen ihn mit antisemitischen Tendenzen und Streitigkeiten mit seinen Vorgesetzten bei Hof über häufige Abwesenheiten und die Programmgestaltung, deren Gipfel das Verbot der Uraufführung von Richard Strauss' Salome war, brachten schließlich beide Seiten dazu, Mahlers Wiener Amt zu beenden. Er erhielt jedoch eine hohe Pension.
Im Januar 1908 begann sein Vertrag bei der Metropolitan Opera in New York, wo er bis zu seinem Tod blieb. Wieder arbeitete er mit den besten Sängern und Sängerinnen, unter anderen mit Caruso, Emmy Destinn, Slezak und Edouard von Reszke, konnte aber seine Inszenierungsvorstellungen nicht so ganz seinen Wünschen entsprechend umsetzen wie in Wien. Ab 1909 leitete er außerdem die Konzerte der New Yorker Philharmoniker.
Mit sechs Jahren war Mahler zum ersten Mal verliebt. Für diese Freundin komponierte er ein Lied. Anfang 1880 in Wien komponierte er drei Lieder für Josephine Poisl, die seine Gefühle nicht erwiderte. In Kassel war es die Sopranistin Johanna Richter. 1884 entstanden dort die ersten Lieder eines fahrenden Gesellen. 1888 in Leipzig schrieb er, inspiriert durch seine Liebe zu Marion von Weber, der Frau eines Enkels von Carl Maria von Weber, und durch den Roman Titan von Jean Paul in sechs Wochen die 1. Sinfonie und erste Lieder zu Des Knaben Wunderhorn, einer Textsammlung mit Volksdichtungen, die er sehr schätzte.
In Hamburg spielten zwei Frauen eine wichtige Rolle: Die Geigerin Natalie Bauer-Lechner liebte ihn sehr, schrieb ausführliche Tagebücher über die Gespräche mit ihm, woraus eine sehr gründliche Quelle für seine Gedanken, Vorstellungen und viele Erlebnisse wurde, war ihm geistig gewachsen und blieb ihrer Liebe für ihn bis ans Lebensende treu. Für ihn war es eine enge, aber nur platonische Freundschaft. Mit der auch im Alltag hochdramatischen Anna von Mildenburg ging er die intensive, leidenschaftlichste Liebesbeziehung vor seiner Ehe ein, die jedoch mit dem Wechsel nach Wien, wo sie ebenfalls engagiert war, von ihm beendet wurde. Eine Ehe zwischen zwei ihre Berufung ernstnehmenden Künstlern konnte er sich nicht vorstellen. Deshalb endete auch die Beziehung zu Selma Kurz in den ersten Wiener Jahren sehr bald. Dabei war gerade die gemeinsame Vertiefung in die Musik und die Gabe beider Sängerinnen, seine Musiktheatervorstellungen aufs Eindrucksvollste zu verwirklichen, ein wesentlicher Teil der Beziehung, und darauf brauchte er bei beiden ja nicht zu verzichten.
Von der Ehe hatte Mahler eher konservative Vorstellungen, und als er im März 1902 die sehr junge Alma Schindler (geboren 1879) heiratete, bestand er darauf, dass sie nicht weiter komponierte, um stattdessen ihre Aufgaben als Ehefrau und Mutter wahrnehmen zu können. Alma ging darauf ein, nahm es ihm jedoch bis ins Alter hinein übel. Sie selbst war unter lauter Künstlern aufgewachsen. Ihr Stiefvater, Carl Moll, war Maler. Zu seinen Freunden und Bekannten gehörten Max Klinger, Gustav Klimt, Alexander von Zemlinsky und andere. Sie wurde in die Gespräche einbezogen, geliebt und für ihre Schönheit bewundert. Mahler und sie hatten sich im „Salon“ Bertha Zuckerkandls kennengelernt. Alma war von Mahler als Persönlichkeit und Dirigent fasziniert. Mit seiner Musik konnte sie jedoch wenig anfangen, und in der Ehe mit dem 19 Jahre älteren Mann vermisste sie so einiges. Mahler liebte sie leidenschaftlich und innig, hatte durch sein riesiges Arbeitspensum jedoch wenig Zeit für Besuchsabende und andere Vergnügungen und war während der Ferien in extra für ihn gebauten Komponierhäuschen (1893-96: Steinbach am Attersee, 1900-07: Maiernigg am Wörthersee, 1908-10: Toblach) vollkommen in seine Musik vertieft. Er fühlte sich als ihr „Lehrer“ in Bezug auf Weltanschauung und das Leben. Des öfteren sprach er aus (in Briefen erhalten), dass er sich wünschte, sie hätte mehr „Reife“. Die beiden bekamen zwei Töchter, im November 1902 Maria Anna, im Juni 1904 Anna Justina, worüber Mahler sehr glücklich war. Alma konnte jedoch nicht verstehen, dass er 1905, während die beiden vergnügt im Garten spielten, seine Kindertotenlieder komponierte, auf Texte von Friedrich Rückert, die dieser nach dem Tod einer Tochter geschrieben hatte.
Nach Mahlers Tod heiratete Alma den Architekten Walter Gropius und später den Dichter Franz Werfel, ließ sich jedoch bis ans Lebensende als „Witwe Gustav Mahlers“ feiern. Die Tochter Anna ging mit ihrer Mutter nach Amerika und lebte dort bis 1988 als Bildhauerin.
Das Jahr 1907 bedeutete eine Lebenswende in vieler Hinsicht. Es war abzusehen, dass die Zeit als Operndirektor wegen mehr und mehr zunehmender Schwierigkeiten und Enttäuschungen zu Ende ging. Der Kontrakt mit der Metropolitan Opera in New York war unterschrieben, als die ältere Tochter im Juli plötzlich an Diphtherie starb, was Alma und Gustav Mahler sehr tief traf, die Bindung aber nicht verstärkte. Bei Mahler, der zur Erholung schnelle und weite Wanderungen brauchte, das Schwimmen in eiskaltem Wasser liebte und dessen Tätigkeit als Dirigent ja auch physisch sehr lebhaft und anstrengend war, wurde eine Herzkrankheit diagnostiziert. Er glaubte, am Abgrund zu stehen, war tief verzweifelt, ahnte aber nicht, wie wenige Jahre ihm tatsächlich nur noch bleiben sollten. Er nahm schließlich all seine Aktivitäten doch wieder auf. Die eigentliche Verarbeitung und Auseinandersetzung mit dem Erlebten und den Themen Abschied vom Leben, Sinn des Daseins, Tod, Erlösung, Leben nach dem Tod, Liebe geschah bei ihm wie stets in der Musik. Es entstand Das Lied von der Erde, in dem das Leben in seinen verschiedenen Aspekten und der Abschied von ihm in chinesischen Texten in der Übersetzung von Hans Bethge dargestellt wird. Es entstand weiterhin die 9. Sinfonie sowie eine im Particell fertiggestellte 10., die aber nicht bis zur Aufführungsreife vollendet ist.
Die Begeisterung, mit der er in Amerika an der Met und mit seinen Konzerten - auch mit seiner eigenen Musik - aufgenommen und gefeiert wurde, waren noch einmal ein wirklicher Höhepunkt in Mahlers Leben. Sogar die gesellschaftlichen Einladungen genoss er mit Freude.
1910, im letzten Jahr seines Lebens, gab es jedoch auch in New York menschliche und künstlerische Schwierigkeiten an der Oper und mit dem Philharmonischen Orchester. Die Liebesaffäre seiner Frau mit Walter Gropius brachte Mahler an den Rand geistiger Dissoziation. Er suchte Sigmund Freud auf – sie trafen sich in Köln - und machte bei ihm eine Kurz-Analyse, die nur einen Nachmittag dauerte. Freud selbst schrieb in einem Brief an Theodor Reik von 1933 unter anderem darüber:
Im Februar dirigierte er in New York sein letztes Konzert. Er wurde krank. Zunächst wurde eine Grippe vermutet, doch die Krankheit erwies sich als eine bakterielle Herzkrankheit. Die Ärzte in Amerika, Paris und schließlich Wien konnten nichts tun. Mahler starb am 18. Mai 1911 in Wien und wurde auf dem Grinzinger Friedhof beigesetzt.
Mahler, der unendlich viel las, bis ihm auf dem Totenbett buchstäblich das letzte Buch aus der Hand fiel, verband in seinen Werken immer wieder Literatur und Musik miteinander. Besonders die Volksdichtung und auch Märchen- und Sagenstoffe verwendete er dafür, aber ebenso Texte von Grillparzer, Rückert, Nietzsche, chinesische Lyrik und Goethes Faust.
Zwei Beispiele:
1. Alt-Solo in der 3. Sinfonie aus „Also sprach Zarathustra“ von Friedrich Nietzsche:
2. aus „Der Abschied“ im Lied von der Erde für Alt und Orchester, chinesische Lyrik: "Die chinesische Flöte", übersetzt von Hans Bethge:
Mahlers Ruf als einer der bedeutendsten Dirigenten seiner Zeit war schon zu seinen Lebzeiten allgemein anerkannt. Seine Zeit an der Wiener Hofoper galt als eine Glanzzeit jenes Hauses. Seine Interpretationen zeichneten sich – gemessen an damaligen Standards – durch hohe Werktreue aus. Er scheute sich aber auch nicht, Änderungen an den Partituren vorzunehmen, wenn es der von ihm beabsichtigten Wirkung diente. Sein Vorbild übte unmittelbaren Einfluss auf eine jüngere Dirigentengeneration aus (Bruno Walter, Otto Klemperer, Willem Mengelberg u.a.).
Sein Rang als Komponist dagegen war noch bis weit nach seinem Tod umstritten. Es bildete sich zwar schnell eine Gemeinde enthusiastischer Anhänger, aber in der musikinteressierten Öffentlichkeit trafen seine Schöpfungen zunächst überwiegend auf Desinteresse, Unverständnis oder Ablehnung.
Erst in den 1960er Jahren konnte sich sein Werk im Zuge der so genannten "Mahler-Renaissance" endgültig durchsetzen. Eine wichtige Rolle spielte hierbei der Dirigent Leonard Bernstein, der auch die erste Stereo-Gesamteinspielung der Sinfonien aufnahm.
Heute wird Mahlers Werk häufig gespielt und von namhaften Interpreten auf Tonträgern verbreitet. Mahler selbst gilt als eine paradigmatische Künstlerpersönlichkeit des Fin de Siècle. So sahen es schon die Zeitgenossen: Thomas Mann etwa setzte Mahler bereits ein Jahr nach dessen Tod ein Denkmal in der Novelle Der Tod in Venedig, deren Protagonist, der Schriftsteller Gustav Aschenbach, Züge des Komponisten trägt – und die der Erzähler (versteckt) ins Jahr 1911 datiert. Luchino Visconti verstärkt in seinem Film Tod in Venedig von 1971 diesen Eindruck noch, indem er aus Aschenbach einen Komponisten macht. Ken Russell fokussiert 1974 in seiner Filmbiografie Mahler auf die letzte Reise des todkranken Mahler nach Wien und ergänzt sie in Rückblenden mit Erinnerungen an die Biografie des Künstlers sowie freien, mit Mahlers Musik unterlegten Assoziationen. Am Ende von Russells Film läuft Mahler auf seinen Arzt, der über den Gesundheitszustand des Komponisten weiß, zu und jubelt: "I am going to live forever!" Als Soundtrack verwendete Russell Mahler-Aufnahmen des Koninklijk Concertgebouworkest unter Bernard Haitink.
Mann | Österreicher | Österreichischer Komponist | Komponist (Romantik) | Komponist (Nachromantik) | Dirigent | Geboren 1860 | Gestorben 1911
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