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Gustav Adolf Baumm (* 1920 in Breslau, † 29. Mai 1955 auf dem Nürburgring) war ein deutscher Grafiker, Motorradkonstrukteur und Rennfahrer.

Er entwarf 1951 mit der BAUMM I ein neuartiges Rennmotorrad, das von dem Fahrer auf dem Rücken liegend gesteuert wurde (deshalb auch "fliegender Liegestuhl" genannt), woraus eine extrem niedrige Bauhöhe des Fahrzeugs von ca. 75 cm resultierte.

Baumm konnte NSU für dieses Konzept interessieren und den praktischen Nachweis der Funktionsfähigkeit seiner Idee erbringen. Baumm baute als freier Mitarbeiter von NSU die Rekordfahrzeuge BAUMM I und BAUMM II, mit denen er 1954 11 neue Geschwindigkeits-Weltrekorde für die Klassen 50 bis 175 ccm aufstellte.

Bei einer Demonstrationsfahrt vor dem XVIII. Internationalen ADAC-Eifelrennen auf dem Nürburgring kam er von der Strecke ab und verunglückte tödlich.

Mann Deutscher Motorrad-Rennfahrer (Deutschland) | Geboren 1920 | Gestorben 1955

 

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