| Guppy | ||||||||||||
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| : | Fische (Pisces) |
| : | Knochenfische (Osteichthyes) |
| : | Atheriniformes |
| : | Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae) |
| : | Poecilia |
| : | reticulata |
| pH-Wert: | 6,5-8,5 |
| Wasserhärte (dGH-Wert): | bis 10-25° |
| Wassertemperatur: | 16 - 30°C |
| Beckengröße: | ab 60cm / 54 Liter |
Sie können bei Zimmertemperatur (möglich: 16–30°C; optimal: 24–26°C) gehalten werden. Prachtvolle Importe sind anfällig, da sie Seewasserzusatz und Penicillin gewohnt sind. Im Heimaquarium haben sie oft nur eine sehr kurze Lebenserwartung, jedoch sind ihre Nachkommen nicht so anfällig. Aquarianer sind mit heimischen Nachzuchten, die das hiesige Wasser gewohnt sind, meist besser bedient.
In Deutschland gab es Vorkommen mit wild lebenden, wahrscheinlich illegal ausgesetzten Guppys in Abwassergräben von Kraftwerken, die auch mehrere Jahre überwinterten.
Bereits mit wenigen Wochen werden die Weibchen trächtig, wobei sie bereits einige Zeit vor der ersten Schwangerschaft befruchtet werden können, da sie den Samen speichern. Dieser Vorrat reicht für bis zu 11 Würfe aus. Will man aus züchterischen Gründen sicher sein, von welchem Männchen die Jungen stammen, sollte man die Weibchen bereits vor der 4. Lebenswoche von den Männchen trennen. Im Normalfall werden die Männchen in ein anderes Becken gesetzt, sobald sie sich als solche zu erkennen geben. Das Weibchenbecken muss weiter scharf kontrolliert werden, um kein Spätmännchen zu übersehen, was die Zucht einige Monate zurückwerfen kann. Auf die Gesundheit der Weibchen hat eine frühe Schwangerschaft keinen negativen Einfluss. Weibchen, die lange ohne Männchen aufwuchsen, wird aber manchmal eine verminderte Fruchtbarkeit nachgesagt. Aus der Wildform sind vielfältige Zuchtformen geschaffen worden. Sowohl professionelle Züchter als auch Anfänger widmen sich seit vielen Jahrzehnten dem Guppy, und heute existiert eine überwältigende Fülle an Farben, Mustern und Formen. Es sind aber bei weitem noch nicht alle Grenzen ausgelotet. Regelmäßig kommen neue Farbformen zu den bereits existierenden hinzu. Dabei gibt es für die Zucht von so genannten Guppy-Stämmen internationale Regeln, welche die verschiedenen Zuchtformen beschreiben. Die Stämme werden nach der Beflossung in
Kurzflosser:
Großflosser:
Schwertflosser:
Das Fortpflanzungsverhalten der Guppys ist unter anderem durch einen Nachahmungseffekt geprägt. Wie verschiedene Untersuchungen beweisen konnten, prägt die Wahl des Weibchens bezüglich des Geschlechtspartners nicht nur, welche Weibchen zuvor ein Männchen zur Paarung gewählt haben, sonder auch, welche Männchen diese aktiv abgelehnt haben. Dieser Nachahmungseffekt ist eine Verhaltensanpassung, mit denen Weibchen ihr Prädationsrisiko reduzieren.
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