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Gummibälle ist die Bezeichnung für alle Bälle, die früher aus Gummi hergestellt wurden und heute meist aus Plastikmasse gefertigt sind. Animexample.gif

Begriff


Ein spezieller Gummiball aus einer massiven mittelharten Gummimischung wird im Sprachgebrauch auch Flummi genannt. Durch dieses Mischungsverhältnis haben diese Bälle eine geringe Elastizität, aber eine hohe Sprungkraft, ähnlich der der Bälle beim Basketball. Sie geben ihre kinetische Energie nur wenig an die Aufprallfläche ab und behalten dadurch die Schnellkraft.

Der Ausdruck Flummi geht zurück auf einen Walt Disney-Filmklassiker mit dem Titel Der fliegende Pauker (The Absent Minded Professor, 1961). Darin erfand ein von Fred MacMurray gespielter Professor eine „wundersame“ Gummimischung, die erstaunliche Dinge vollbringen kann. Diese Erfindung nannte er „Flubber“, eine Zusammenziehung des englischen „flying rubber“ als Begriff für die kleinen 2 bis 6 cm Durchmesser besitzenden Bälle. In einer Sternstunde der deutschen Filmsynchronisation wurde aus diesem „Flubber“ nun korrekt übersetzt „fliegendes Gummi“, kurz „Flummi“. Im späteren Filmremake hingegen war diese Wortschöpfung bereits in Vergessenheit geraten und der Filmtitel Flubber blieb bei der Synchronisation unübersetzt.

Anwendung


Von Kindern werden Gummibälle meist zum Werfen gegen feste Widerstände benutzt. Dabei ergeben sich interessante Konstellationen aus Sprungkraft als Folge der Elastizität und Änderung des Drehimpulses bei jedem Kontakt. Des Weiteren finden größere Gummibälle (Durchmesser ab etwa 7 cm) Einsatz beim Jonglieren über dem Boden.

Weblinks


Video: Künstler spielt Klavier mit Hilfe von Bällen

Spiel | Spielzeug

 

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