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Wappen Karte
Wappen-Guldental.png Karte_Guldental_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Ehem. Regierungsbezirk: Koblenz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Langenlonsheim
Geografische Lage:
Fläche: 12,99 km²
Einwohner: 2.656 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte: 204 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 55452
(alt: 6531)
Vorwahl: 06707
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 035
Adresse der
Stadtverwaltung:
Dammweg 11
55452 Guldental
Website: www.guldental.de
Politik
Bürgermeister: Alfons Lorsbach (CDU)
Guldental ist ein Weinort an der Nahe und gehört zur Verbandsgemeinde Langenlonsheim im Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz.

Geografie


Ansicht_Guldental.jpg

Geografische Lage

Die Weinbaugemeinde Guldental liegt eingebettet zwischen den südlichen Ausläufern des Hunsrücks am Lauf des Guldenbachs.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden sind von Norden im Uhrzeigersinn: Langenlonsheim, Bretzenheim, Bad Kreuznach, Hargesheim, Gutenberg, Windesheim

Stadtgliederung

Guldental besteht aus den drei Ortsteilen Breitenfelser Hof, Heddesheim und Waldhilbersheim.

Geschichte


Die Ortsgemeinde Guldental ist im Zuge der Funktional- und Gebietsreform im Jahre 1969 durch die Zusammenlegung der ehemaligen selbstständigen Orte Heddesheim, mit dem Ortsteil Breitenfelser Hof, und Waldhilbersheim entstanden.

Bereits 1163 wurde des Besitz Hetdenesheim (Heddesheim) urkundlich erwähnt und war schon vor 700 Jahren eines der Großdörfer im heutigen Landkreis Bad Kreuznach. Unter französischer Herrschaft wurde Heddesheim im Jahre 1800 der Mairie Langenlonsheim zugeteilt.

Auch der heutige Ortsteil Waldhilbersheim hat ein hohes Alter. Bereits ab dem Jahre 1200 tritt die Bezeichnung des Ortes in Urkunden auf. Im Jahre 1800 kam der Ort zur Mairie (der späteren Bürgermeisterei) Windesheim und 1939 zum Amt Langenlonsheim.

So ist Guldental zur größten Weinbaugemeinde an der Nahe, mit 417 ha Weinbergsfläche, geworden. Auf 6 km Länge ziehen sich die Südlagen entlang des Guldenbaches. Früh schon datieren Beweise für den Weinbau in dieser Gegend.

Politik


Gemeinderat

Bei den Gemeinderatswahlen am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
  1. CDU 48,6% (-1,2) - 10 Sitze (=)
  2. WGR 26,0% (+10,2) - 5 Sitze (+2)
  3. SPD 19,8% (-8,8%) - 4 Sitze (-2)
  4. Bündnis 90/Die Grünen 6,1% (-0,2) - 1 Sitz (=)

Wappen

Das Wappen der Ortsgemeinde Guldental setzt sich aus den Wappen der ursprünglichen Gemeinden Heddesheim und Waldhilbersheim zusammen. In der oberen Hälfte des geteilten Schildes ist ein schwarzes, schwebendes Andreaskreuz auf goldenem Hintergrund zu sehen. Im unteren Teil befinden sich drei silberene Flügel auf rotem Hintergrund. Das Andreaskreuz war ursprünglich Bestandteil des Heddesheimer, die Flügel Bestandteil des Waldhilbersheimer Wappens.

Die Genehmigung zur Führung dieses Wappens wurde nach der Zusammenlegung 1969 im Jahre 1971 durch die Bezirksregierung Koblenz erteilt. Rainer Seil: GULDENTAL. Ortgemeinde Guldental im Selbstverlag, 1986

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

  • Feldbahn-Museum Guldental mit 36 Feldbahnen und Fahrbetrieb
  • Heimat- und Weinbaumuseeum

Persönlichkeiten


Ehrenbürger

  • Jakob Maurer (ehem. Bürgermeister)
  • Günter Lukas (Ortschronist)

Söhne und Töchter der Stadt

In Heddesheim ist die Geburtsstätte des Michael von Obentraut, der es unter dem historisch nicht belegten Ehrennamen "Deutscher Michel" zu legendärem Ruhm im Dreißigjährigen Krieg brachte. Stammsitz derer von Obentraut ist zwar die Fustenburg bei Stromberg, aber in Heddesheim besaßen sie große Ländereien und hatten ein festes Haus.

Gustav Pfarrius, genannt der Sänger des Nahetals, erblickte im Jahre 1800 in Heddesheim das Licht der Welt. Außer seinen zahlreichen Heimatgedichten schrieb er auch an den ersten gedruckten Fremdenführer für die Nahelandschaft.

Bekannte Persönlichkeiten

Der Fußball-Bundesligaspieler Manuel Friedrich vom 1. FSV Mainz 05 begann seine Karriere als Jugendspieler bei der SG Guldental 07.

Auch Sterne-Koch Johann Lafer und Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner dürfen Guldental als ihren Heimatort bezeichnen.

Eine königliche Gemeinde
Schon sehr früh waren die Winzer der Gemeinde Guldental bemüht, Qualitätsweine zu erzeugen. Fünf Naheweinköniginen wuchsen beim Guldentaler Wein auf. Mathilde Machwirth (1953/54) und Julia Klöckner (1995/96) trugen sogar die Krone der Deutschen Weinkönigin. Die Veredlung von Pfropfreben wurde in Guldental zur anerkannten Qualitätsarbeit entwickelt, die weithin ein ausgezeichneten Ruf hat.

Weblinks


Quellen


Ort in Rheinland-Pfalz

 

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