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Guido von Mengden (* 1896 in Düren) † 1983 in ?) war ein wichtiger Sportfunktionär im Nationalsozialismus. Er war tätig sowohl beim Deutschen Fußballbundes (DFB), seit 1961 Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komittes und von 1954 bis 1963 Hauptgeschäftsführer des Deutschen Sportbundes.

Biografie


Von Menden Spielte in der Jugend beim Bonner FV Fußball, und hatte eine Neigungen für die Leichtathletik, den Schwimmsport und das Hockeyspiel. 1914 erfolgten Reifeprüfungan an einem humanistischen Gymnasium in Bonn und der meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst. 1915 kam die Entlassung aus der Armee wegen einer Lungenerkrankung. Nach Heilung meldete er sich 1915 zum zweiten Mal freiwillig zum Kriegsdienst und absolvierte erfolgreich einen Lehrgang zum Offiziersaspiranten, dabei erlitt er einen Wirbelsäulensteckschuss. 1917 wurde er erneut aus der Armee entlassen und Student des Geodätischen Institutes der Universität in Bonn. 1919 machte er sein Examen mit der Note »sehr gut« und war dann übte dann bis 1924 eine Tätigkeit als Landmesser aus.

1924 wurde von Megden Schriftleiter für Kunst und Sport beim Rheydter Tageblatt und 1925 Geschäftsführer und Hauptschriftleiter beim Westdeutschen Spielverband (WSV) . 1928 wurde er zum geschäftsführenden Direktor beim Westdeutschen Spielverband ernannt. Der Eintritt in die NSDAP erfolgte am 1. Mai 1933. Seit Juni 1933 war er Pressewart (Presse- und Jugendreferat) des DFB im Fachamt Fussball, und übernimmt damit auch die Herausgabe der Fachzeitschrift "Deutscher Fußballsport".

Ab 1935 wirkte er als Pressereferent des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen und ab 1936 als Generalreferent des Reichssportführers. Zu der Zeit wurde er Hauptschriftleiter - heute etwa Chefredakteur - von “NS-Sport”, dem offiziellen Organ des NSRL.

Am 3. März 1949 wurde er vom Krefelder Entnazifizierungsausschuss in die Kategorie IV (Mitläufer) eingestuft. 1945 unmittelbar nach Kriegsende war er zunächst in russischer Haft und hatte anschließend gemeinsam mit seiner Frau zehnstündige Arbeitszeit als Bauarbeiter in Berlin. 1945 arbeitete er zunächst unter Pseudonym als Journalist und wurde 1951 Geschäftsführer der Deutschen Olympischen Gesellschaft.

Von 1954 bis 1963 war er Hauptgeschäftsführer des DSB und ab 1961 Generalsekretär des NOK. Noch im Ruhestand 1969 von 1972 war er Verantwortlicher der Bundesregierung für die Herausgabe der Schriften zu den Olympischen Spielen 1972 in München.

Literatur

  • Havemann, Nils (2006) Fußball unterm Hakenkreuz. Der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Weblinks


  • http://www.wissen.swr.de/sf/begleit/bg0070/os03f.htm
  • http://sga.euweb.cz/001/clanky/pomian-001.htm

 

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