Gudbransdalen Bahnhof 1975.jpg Das Gudbrandsdalen (dt. Gudbrandstal) ist mit rund 320 km Länge Norwegens längstes Tal. Es erstreckt sich in Ost-West-Richtung durch den Fylke Oppland. Der Fluss Gudbrandsdalen-Lågen, der ab Lillehammer Mjøsa heißt, durchfließt das Tal in ganzer Länge. 181495 Lom stavkyrkje crop.jpg]] Der Name Gudbrandsdalen soll von dem Gutsbesitzer Dale Gudbrand abgeleitet worden sein, dessen Hof heute noch als Kulturzentrum in Hundorp steht.
Im Gudbrandsdalen befinden sich die Seen Lessö-Verks-Vand, Lösna-Vand und Mjøsa sowie die Ortschaften Otta, Dovre, Dombås, Hundorp, Vinstra und Håga sowie die Stadt Lillehammer, 1994 Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Die Europastraße 6 (E 6) führt durch das Gudbrandsdalen.
Gudbrandsdalen ist auch der Name des Kreises im Fylke Oppland, der das Gebiet um Lillehammer und östlich davon umfasst.
Die Gestalt des Peer Gynt aus Henrik Ibsens gleichnamigem Bühnendrama soll sich im Gudbrandsdalen aufgehalten und gelebt haben. Ein Gedenkstein für Peer Gynt steht in Vinstra, sein angeblicher Hof in Håga.
Der norwegische Komponist David Monrad Johansen (*1906, †1979) benannte seine Suite No. 2 für Klavier „Frå Gudbrandsdalen“ (dt. „Durch das Gudbrandstal“).
Berühmt ist das Tal auch für seinen braunen Süßmolkekäse aus Ziegen- und Kuhmilch, den Gudbrandsdalsost (Ost = Käse).
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