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Gubin ist eine Stadt im polnischen Teil der Niederlausitz. Sie liegt am Ufer der Neiße gegenüber der deutschen Stadt Guben, von der sie 1945 durch die neue Grenzziehung zwischen Polen und Deutschland abgetrennt wurde. Administrativ gehört sie zur Woiwodschaft Lebus. Gubin hat 18.500 Einwohner. In der Stadt gibt es zwei Grenzübergänge nach Deutschland - einen Straßenübergang nach Guben und den Eisenbahnübergang der Strecke Cottbus - Zielona Góra. Die Wirtschaftslage der Stadt ist sehr schlecht, es herrscht eine Arbeitslosigkeit von 34 Prozent.

Sehenswürdigkeiten

  • das historische Rathaus mit Bausubstanz aus dem 14. Jahrhundert, mehrfach umgebaut und erweitert im 16. und 17. Jahrhundert, im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde es originalgetreu wiederaufgebaut
  • Ruine der spätgotischen Stadtkirche (im Zweiten Weltkrieg zerstört)
  • Reste der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert

Partnerstädte

Geschichte

Dehio 449 Guben.png Bis 1945 war Guben eine deutsche Stadt. Die beiden heute getrennten Stadthälften haben bis zu diesem Zeitpunkt eine gemeinsame Geschichte.

Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1211. Das Stadtrecht erhielt der Ort 1235 nach Magdeburger Recht.

Die Altstadt liegt heute auf der polnischen Seite. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Einwohner vertrieben, und Polen siedelten sich an.

zur älteren Geschichte siehe Guben

Literatur

  • Stoklosa, Katarzyna: Grenzstädte in Ostmitteleuropa. Guben und Gubin 1945 bis 1995. (= Frankfurter Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Ostmitteleuropas. 9). Berlin 2003. ISBN 3-8305-0521-3
  • Pantkowski, Ryszard: Gubin. 1998. - (Stadtgeschichtliches mit Schwerpunkt auf der Zeit nach 1945)

Weblink

Ort der Woiwodschaft Lebus

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