| Großglockner | |
|---|---|
| Großglockner_from_South.jpg | |
| Höhe: | 3.798 Meter |
| Geografische Lage: | |
| Lage: | Kärnten / Osttirol, Österreich |
| Gebirge: | Hohe Tauern |
| Erstbesteigung: | 1800 u. a. Martin und Sepp Klotz |
| Leichteste Route: | anspruchsvolle Hochtour (vergletschert) |
Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3.798 m über NN der höchste Berg Österreichs. Er liegt auf der Grenze zwischen Kärnten und Osttirol und ist der höchste Gipfel der Glocknergruppe, einer Gebirgsgruppe entlang des Hauptkamms der Hohen Tauern. Der Gipfel selbst liegt auf dem vom Hauptkamm nach Süden abzweigenden Glocknerkamm. Am Fuß des Großglockners liegt die Pasterze, der größte Gletscher der Ostalpen.
Der charakteristische pyramidenförmige Gipfel besteht eigentlich aus zwei Erhebungen, dem Großglockner und dem Kleinglockner (3.770 m), die durch die Glocknerscharte getrennt sind.
1799 scheiterten erste Versuche, den Großglockner zu besteigen. Im Sommer 1800 wurde von Franz-Xaver Salm-Reifferscheid, Fürstbischof von Gurk, eine zweite Expedition zusammengestellt: 62 Personen, darunter 47 Bergführer nahmen teil. Eigens für dieses Unternehmen wurde die alte Salmhütte auf 2.750 m als Unterstand errichtet. Am 28. Juli 1800 wagten sich die Brüder Martin und Sepp Klotz, zwei weitere Zimmermänner sowie der Dölsacher Pfarrer Horasch über die Hohenwartscharte auf den Gipfel.
Zur Glocknerscharte führt auch ein direkter Anstieg von der Pasterze: die Pallavicini-Rinne. Alfred Markgraf von Pallavicini unternahm 1876 mit drei Führern aus Heiligenblut die erste Durchsteigung. Erst 25 Jahre später wurde sie erneut durchstiegen.
Seit 1918 ist der Großglockner der höchste Berg Österreichs (vorher war es der 3905 m hohe Ortler in Südtirol).
War der Großglockner bis 1918 Privatbesitz, so gehört er heute dem Österreichischen Alpenverein. Berühmt ist auch die Großglockner-Hochalpenstraße zwischen Heiligenblut und Fusch, erbaut 1930 bis 1935, die bis auf eine Höhe von 2.572 m führt.
Anläßlich des 200jährigen Jubiläums der Erstbesteigung wurde das Gipfelkreuz im Jahre 2000 renoviert. Für die Zeit der Restaurierung war am Gipfel ein Ersatzkreuz installiert.
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