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Der Große Preis von Marokko der Formel 1 wurde nur ein einziges Mal ausgetragen, im Jahre 1958 auf dem Rennkurs Ain-Diab nahe der Stadt Casablanca (Marokko).

Bereits 1925–1928 waren schon Große Preise von Marokko in Casablanca ausgetragen worden; die offizielle Bezeichnung dafür war Casablanca Grand Prix.

Von 1930 an (mit Ausnahme von 1933) wurden ähnliche Rennen auf der neuen Anfa-Renntrecke ausgetragen (die offizielle Bezeichnung lautete nun Anfa Grand Prix) und kosteten Count Bruno d’Harcourt in einem der Trainingsläufe das Leben. Alle Gewinner dieser Sportwagenrennen waren entweder Franzosen oder Monegassen.

Nachdem zwischen 1935 und 1953 keine Rennen gefahren wurden, kehrte der Grand Prix 1954 erneut als Sportwagenrennen in die Nähe der Stadt Agadir zurück. Diesmal gewann der Italiener Giuseppe Farina und brach dadurch erstmals die Dominanz der französischen Fahrer bei den Grand Prix von Marokko.

Bei Ain-Diab, in der Nähe von Casablanca, wurde eine neue Strecke für die Formel-1-Saison 1957 gebaut. Es fand zwar ein Rennen statt, das aber nicht als WM-Lauf gewertet wurde.

Im folgenden Jahr wurde am 19. Oktober ein offizielles WM-Rennen ausgetragen, das vom tödlichen Unfall des Vanwall-Piloten Stuart Lewis-Evans (Zweiter des 1957er-Rennens) überschattet wurde. Lewis-Evans starb in einem Londoner Krankenhaus, nachdem er auf der staubigen Strecke einen schweren Unfall erlitten hatte. Als Gesamtsieger des einzigen offiziellen F1-GP von Marokko ging der Brite Stirling Moss in die Motorsport-Annalen ein.

Formel-1-Rennen | Sport (Marokko)

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