Grosser Feldberg Gipfel Winter.jpg|thumb|225px|Von links nach rechts: Fernmeldeturm, Rohrmast des HR und Aussichtsturm auf dem Feldberg, ganz rechts die Gaststätte "Feldberghof"]] Altkoenig-im-Winter.jpg | Grosser_Feldberg_Plateau.jpg | Grosser_Feldberg_Aussichtsturm.jpg]]
Der Große Feldberg ist mit 881,5 Metern über NN die höchste Erhebung im Taunus und nach der Wasserkuppe der zweithöchste Berg Hessens.
Der Große Feldberg liegt innerhalb der Gemarkung der Gemeinde Schmitten im Hochtaunuskreis. Der große Feldberg ist als höchster Berg des Taunus Bestandteil des Taunuskammes, bzw. des Hochtaunus.
Auf dem Plateau findet man an vielen Stellen das anstehende Gestein: den für den Hochtaunus typischen Quarzit, wie er zum Beispiel auch am Goldgrubenfelsen an die Oberfläche tritt.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Taunusgipfeln ist des Feldbergplateau nicht von Wald bedeckt.
Im 19.Jh. entwickelte sich der Große Feldberg zum beliebten Ausflugsziel, vor allem für die Frankfurter Bevölkerung. In den 1860er Jahren wurde mit dem „Feldberghaus“ das erste feste Bauwerk errichtet, in dem sich 1868 unter dem Namen „Bund der Feldbergläufer“ der erste deutsche Wanderverein, der heutige „Taunusklub“, gründete.
Heute ist der Große Feldberg ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer, Wanderer, Fahrradfahrer und Ausflügler aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Im Winter sind die Hänge des Feldberges fest in der Hand der Schlittenfahrer und Skilangläufer. Für Snowboarder und Abfahrtsläufer besteht seit vielen Jahren keine Beförderungsmöglichkeit mehr. Der ehemalige Skilift (ein Ankerlift) befand sich auf der Nordseite des großen Feldberges und verlief entlang der sog. Nordbahn-Piste (daher auch der Name "Nordbahnlift") und fiel einem Brand zum Opfer. Ein Wiederaufbau erschien nicht rentabel. Der Name "Nordbahn" hat den Lift überlebt und ist immer noch gebräuchlich.
Auf der Nordbahn sind im Sommer immer noch einige Spätfolgen zu besichtigen: Um die Attraktivität des großen Feldberges zu steigern, wurden Kunststoffmatten verlegt um so ein Sommer-Skifahren zu ermöglichen. Dieser Versuch scheiterte - übrig geblieben sind immer noch Reste dieser weißen Kunststoffmatten.
Im Umfeld des großen Feldberges existieren teilweise noch Lifte (z.B. in Schmitten-Treisberg). An einigen Stellen werden im Winter Behelfslifte aufgebaut (z.B. in Schmitten-Oberreifenberg am Pechberg).
Seine markante Silhouette verdankt der Große Feldberg nicht zuletzt dem Aussichtsturm (40 m). Dieser wurde 1902 errichtet und unter anderem auch von Kaiser Wilhelm II. besucht.
Die rettungsdienstliche Versorgung wird an Wochenenden und Feiertagen durch die DRK Bergwacht Hessen - Bereitschaft Großer Feldberg gewährleistet. An diesen Tagen ist ganzjährig ein geländegängiger Rettungswagen (Funkrufname BWH 95/83) sowie in den Wintermonaten von Dezember bis Februar zusätzlich ein geländegängiger Krankentransportwagen (Funkrufname BWH 95/94) stationiert. Die Dienststation ist direkt unterhalb des Feldbergplateaus, die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgt über den normalen Notruf 112. Am Funkmast der Dienststation ist außerdem die u.g. Webcam montiert, diese überträgt alle 5 Minuten aktuelle Bilder vom Feldbergplateau.
1937 wurde auf dem Großen Feldberg ein Fernmeldeturm, bestehend aus einem Stahlbetonunterbau und einem Holzaufbau, errichtet. Er sollte ursprünglich als Fernsehsendeturm dienen, wurde aber dann wegen des Krieges als Radarturm genutzt. Im Zweiten Weltkrieg brannte der Turm nach Bombentreffern komplett aus. Nach dem Wiederaufbau (in veränderter Form) steht er heute wegen seiner unikaten Konstruktion unter Denkmalschutz.
Der benachbarte, ältere Aussichtsturm (1902) des Taunusklubs brannte, nachdem er 1943 von einem deutschen Flugzeug im Nebel gerammt wurde, ebenfalls aus. 1949 baute der Hessische Rundfunk den Turm wieder auf, um auf ihm eine Sendeanlage zu errichten. Diese dient heute noch als Reserveantenne für UKW.
Daneben existiert auf dem Großen Feldberg ein 116,17 Meter hoher, abgespannter Sendemast des hessischen Rundfunks für die Verbreitung von UKW- und TV-Programmen (siehe unten).
Die UKW-Sendeanlagen auf dem Fernmeldeturm gehören der T-Systems.
| Freq. (MHz) | Standort | Leistung (kW) | Programm |
|---|---|---|---|
| 89,3 | HR-Mast | 100 | hr3 |
| 94,4 | HR-Mast | 100 | hr1 |
| 96,7 | HR-Mast | 100 | hr2 |
| 98,7 | Fernmeldeturm | 50 | AFN Hessen - The Eagle |
| 102,5 | HR-Mast | 100 | hr4 |
| 105,9 | Fernmeldeturm | 100 | Hit Radio FFH |
| Kanal | Leistung (kW) | Modulations- verfahren | Fehler- schutz | Schutz- intervall | Bitrate (Mbit/s) | Multiplex- Name | Programme |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8 | 10 | 16-QAM | 3/4 | 1/32 | 13,06 | HR-RM | Phoenix Bayerisches Fernsehen SÜDWEST Fernsehen Rheinland-Pfalz ARD-MHP |
| 22 | 50 | 16-QAM | 2/3 | 1/32 | 13,27 | ZDF | ZDF KI.KA / ZDFdokukanal 3sat ZDF-MHP |
| 34 | 50 | 16-QAM | 2/3 | 1/32 | 13,27 | T-Systems | RTL VOX RTL-II superRTL |
| 54 | 50 | 16-QAM | 2/3 | 1/32 | 13,27 | T-Systems | Pro7 SAT.1 N24 Kabel eins |
| 57 | 50 | 16-QAM | 2/3 | 1/32 | 13,27 | ARD-Hessen | Das Erste hr-fernsehen arte / EinsFestival |
| 64 | 50 | 16-QAM | 2/3 | 1/32 | 13,27 | T-Systems | Terranova Eurosport rheinmaintv |
Der Block 12C wird im Gleichwellenbetrieb mit den Sendern Hohe Wurzel, Krehberg, Dünsberg bei Gießen, Habichtswald, Fulda, Kassel, Alsfeld, Bad Hersfeld, Marburg, Schlüchtern sowie dem Sender auf dem Europaturm in Frankfurt am Main ausgestrahlt.
| Block | Leistung (kW) | Programme |
|---|---|---|
| 12C | 0,5 | Deutschlandfunk Deutschlandradio Kultur harmony.fm planet radio | Zusatzdatendienste:
Im alten Fernmeldeturm sind auch die Amateurfunkrelais mit dem Rufzeichen DB0FT untergebracht:
Siehe auch die Homepage der Taunus-Relais-Gruppe.
Im Gegensatz zu den Telefonanschlüssen in Schmitten direkt haben die Gebäude auf dem Großen Feldberg die Vorwahl 06174 des Vorwahlbereiches Königstein.
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