| {| style="text-align: center; margin: 0 auto; background: none;" border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" | align="center" width="210px" |Flag of Greece.svg | align="center" width="120px" |Coat of arms of Greece.png | | Ελευθερία ή Θάνατος | Amtssprache | Griechisch | Hauptstadt | Athen | Staatsform | Parlamentarische Republik | Regierungsform | Parlamentarische Demokratie | Staatspräsident | Karolos Papoulias | Regierungschef | Kostas Karamanlis | Fläche | 131.990 km² * | Einwohnerzahl | 11.100.000 * | Bevölkerungsdichte | 84 Einwohner pro km² * | BIP/Einwohner | 22.800 *]" target="_blank" >(2005) [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/gr.html | Währung | 1 Euro = 100 EuroCent | Zeitzone | UTC+2 OEZ UTC+3 OESZ (März - Oktober) | Nationalhymne | Ymnos is tin Eleftherian („Ode an die Freiheit“) | Kfz-Kennzeichen | GR | Internet-TLD | .gr | Vorwahl | +30 | Strom | 220 V ~50 Hz | Mobilfunkstandard | GSM auf 900 MHz und 1800 MHz, UMTS | Fernsehnorm | PAL, DVB-S, DVB-T |
Griechenland (griechisch früher/formell, Hellas, heute/umgangssprachlich Ελλάδα, Ellada; amtliche Vollform: Hellenische Republik) liegt in Südosteuropa und ist ein Mittelmeeranrainer. Das griechische Staatsgebiet grenzt an Albanien, die Republik Mazedonien, Bulgarien und die Türkei.
Siehe auch: Liste griechischer Inseln
Griechenland gliedert sich traditionell in 10 Regionen (griech. γεωγραφικά διαμερίσματα / geografika diamerismata, Sg. γεωγραφικό διαμέρισμα / geografiko diamerisma), welche insgesamt 51 Präfekturen (griech. νομοί / nomi, Sg. νομός / nomos) beinhalten.
| Region * | Präfekturen |
|---|---|
| - Ägäische Inseln | Chios, Dodekanes, Kykladen, Lesbos, Samos |
| - Attika | Attika |
| - Epirus | Arta, Ioannina, Igoumenitsa, Preveza |
| - Ionische Inseln | Kefalonia, Kerkira, Lefkada, Zakynthos'' |
| - Kreta | Chania, Iraklion, Lassithi, Rethimno |
| - Makedonien | Chalkidiki, Drama, Florina, Grevena, Imathia, Kastoria, Kavala, Kilkis, Kozani, Pella, Pieria, Serres, Thessaloniki |
| - Mittelgriechenland | Euböa, Ätolien-Akarnania, Evritania, Phokida, Phthiotida, Viotia |
| - Thessalien | Magnesia, Karditsa, Larissa, Trikala |
| - Thrakien | Evros, Rhodopi, Xanthi |
| - Peloponnes | Achaia, Argolida, Arkadia, Ilia, Kalamata, Korinthia, Lakonia |
Die 51 Präfekturen des Landes (griech. νομοί / nomi, Sg. νομός / nomos) werden verwaltungstechnisch in 13 Verwaltungsbezirken (griech. περιφέρειες / periferies, Sg. περιφέρεια/periferia) zusammengefasst und verwaltet. Weitere untergeordnete Verwaltungseinheiten sind die Provinzen (επαρχίες, Sg. επαρχία/eparchía), in Attika die Präfekturbezirke (νομαρχίες/nomarchíes, Singular νομαρχία/nomarchía), sowie auf kommunaler Ebene die Stadt- (δήμοι/dími, Singular δήμος/dímos) und Landgemeinden (κοινότητες/kinótites, Singular κοινότητα/kinótita). Die Mönchsrepublik Athos auf der Halbinsel Chalkidiki wird weitgehend autonom verwaltet.
| Verwaltungsbezirk * | Präfekturen |
|---|---|
| - Attika | Attika |
| - Nördliche Ägäis | Chios, Lesbos, Samos |
| - Südliche Ägäis | Dodekanes, Kykladen |
| - Epirus | Arta, Ioannina, Igoumenitsa, Preveza |
| - Westgriechenland | Achaia, Ätolien-Akarnania, Ilia |
| - Zentralgriechenland | Euböa, Evritania, Phokida, Phthiotida, Viotia |
| - Ionische Inseln | Kefalonia, Kerkira, Lefkada, Zakinthos |
| - Kreta | Chania, Iraklion, Lassithi, Rethimno |
| - Ostmakedonien und Thrakien | Evros, Drama, Kavala, Rhodopi, Xanthi |
| - Westmakedonien | Florina, Grevena, Kastoria, Kozani |
| - Zentralmakedonien | Chalkidiki, Imathia, Kilkis, Pella, Pieria, Serres, Thessaloniki |
| - Thessalien | Magnesia, Karditsa, Larissa, Trikala |
| - Peloponnes | Argolida, Arkadia, Kalamata, Korinthia, Lakonia |
Die Region Makedonien im Norden Griechenlands ist nicht mit dem selbständigen Staat Republik Mazedonien bzw. auch „Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien“ (engl.: Former Yugoslav Republic of Macedonia, Abk. FYROM oder FYR Macedonia) zu verwechseln.
Siehe auch: Liste der Städte in Griechenland
Siehe auch: Politische Gliederung Griechenlands
Seit Mitte der Neunziger Jahre befindet sich die griechische Wirtschaft in einem regen Aufschwung. Er beruht vor allem auf durchgeführte Strukturreformen, der eingeleiteten Privatisierung sowie einer veränderten makroökonomischen Politik des griechischen Staates, die das Ziel hatte, die Kriterien des Maastrichter Vertrags für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion zu erfüllen. Seit dem Jahr 2000 führten der Beitritt Griechenlands zur Eurozone, extensive Infrastrukturmaßnahmen sowie verschiedene Großereignisse wie zum Beispiel die Olympischen Spiele im Jahr 2004 zu einer permanenten Stimulierung der griechischen Wirtschaft. Griechenland ist heute der größte Investor im südöstlichen Europa. Das Bruttoinlandsprodukt des Landes belief sich im Jahre 2005 auf 16.130 Eurobzw. 22.800 US-$[http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/gr.html. Im Vergleich mit dem BIP der EU und ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte Griechenland 2003 einen Index von 81.1 (EU-25:100) *.
| Übersicht * | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 (P) | Entwicklung des BIP 1996 - 2006 |
|---|---|---|---|---|---|
| - Bruttoinlandsprodukt: | + 4,6% | + 4,7% | + 3,6% | + 3,8% | GreeceEconomyGDPGerman.png |
| - Exporte: | + 1,0% | + 11,5% | + 5,0% | + 6,8% | |
| - Inflationsrate: | 3,4% | 2,9% | 3,5% | 3,2% | |
| - Arbeitslosigkeit: | 10,4% | 11,0% | 10,4% | 9,8% | |
| - Produktive Arbeit: | + 3,2% | + 1,7% | + 2,2% | + 2,4% | |
| - Staatsdefizit: | 5,7% | 6,6% | 4,3% | 2,6% | |
| - Staatsverschuldung: | 108,8% | 109,3% | 107,9% | 104,8% |
| Staatsausgaben 2001, in Prozent des Bruttoinlandsproduktes (EU-Durchschnitt) * | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Allg. Verwaltung | Verteidigung | Öffentl. Sicherheit | Wirt. Belange | Gesundheit | Bildung | Soz. Sicherheit |
| 10,6% (6,7) | 3,2% (1,7) | 0,8% (1,6) | 5,5% (4,2) | 4,1% (6,3) | 3,8% (5,1) | 18,8% (18,8) |
Siehe auch: Griechische Euromünzen
| Griechische Premierminister 1990 bis 2006 | |||
|---|---|---|---|
| Konstantinos Mitsotakis | Andreas Papandreou | Konstantinos Simitis | Kostas Karamanlis |
| 11.04.1990 bis 13.10.1993 | 13.10.1993 bis 22.01.1996 | 22.01.1996 - 10.03.2004 | 10.03.2004 - Heute |
Siehe auch: Liste der griechischen Premierminister
Die Zivilgerichte werden in Friedensgerichte, Landgerichte sowie Oberlandesgerichte eingeteilt und sind für alle privaten Streitigkeiten und die ihnen gesetzlich zugewiesenen Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit zuständig. Die Strafgerichte folgen dem selben institutionellen Aufbau und beinhalten darüber hinaus auch besondere Strafgerichte wie zum Beispiel die Jugend- oder Schwurgerichte. Gegen das Urteil der Zivil- und Strafgerichtshöfe kann bei einem Appellationsgericht Berufung und schließlich beim Areopag (griech. Άρειος Πάγος / Ários Págos) Revision eingelegt werden. Der Areopag ist der oberste Gerichtshof und die höchste Instanz für zivil- und strafrechtliche Fragen. Die oberste Instanz in der Verwaltungsgerichtsbarkeit ist der Staatsrat (griech. Συμβούλιο της Επικρατείας / Symvoúlio tis Epikratías). Ihm unterliegen z.B. die einzelnen Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte, welche für die Verhandlung von Verwaltungsstreitigkeiten zuständig sind.
Für Verfassungsfragen stellt das sogenannte Oberste Tribunal (griech. Ανώτατο Ειδικό Δικαστήριο / Anótato Idikó Dikastírio) die letzte Entscheidungsinstanz dar. Das Oberste Tribunal ist für die Überprüfung der Verfassungskonformität von Gesetzen zuständig, die durch das Parlament verabschiedet werden und arbeitet gleichzeitig auch als Prüfungsgericht von Volksabstimmungen und Wahlen. Dem Rechnungshof (griech. Ελεγκτικό Συvέδριo / Elegktikó Synédrio) unterliegt die Finanzkontrolle und ist als oberster Gerichtshof für die Klärung strittiger Finanzangelegenheiten verantwortlich.
Innenpolitisch steht Griechenland zur Zeit vor zahlreichen Herausforderungen. Zentrale Themen der griechischen Innenpolitik sind hierbei die Konsolidierung des Staatshaushaltes, die Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit, die Deregulierung sowie die Privatisierung des öffentlichen Sektors, die Förderung der griechischen Wirtschaft, die staatliche Rentenversicherung, die Reformierung des Gesundheits- und Bildungssystems sowie die Bekämpfung der illegalen Migration.
| Parlamentswahlen in Griechenland am 07. März 2004 * | ||||
|---|---|---|---|---|
| Partei | % | Stimmen | Sitze | Sitzverteilung |
| N.D. | ||||
| Pixel.gif | Pixel.gif 45,36% |
| Pixel.gif | Pixel.gif 40,55% |
| Pixel.gif | Pixel.gif 5,90% |
| Pixel.gif | Pixel.gif 3,26% |
Siehe auch: Politische Parteien in Griechenland
180px EU flags.pngDer Weg Griechenlands in das europäische Gefüge begann am 8. Juni 1959 mit dem Antrag des Landes auf Assoziierung mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und den darauffolgenden Assoziierungsverhandlungen. Die Unterzeichung des Vertrages zur Assoziierung des Landes erfolgte am 9. Juli 1961 und führte am 1. November 1962 zur Assoziierung Griechenlands mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Nach den politischen Wirren zur Zeit der Militärdiktatur und der damit verbundenen Aussetzung des Assoziationsabkommens in den Jahren von 1967 bis 1974 reichte Griechenland am 12. Juni 1975 den offiziellen Antrag zur Aufnahme des Landes in die Europäische Gemeinschaft ein. Nach Beginn der Beitrittsverhandlungen am 27. Juli 1976 und der Unterzeichung der Beitrittsakte am 28. Mai 1979 trat Griechenland am 1. Januar 1981 als zehnter Staat der Europäischen Gemeinschaft bei, was zugleich auch den Beginn der Süderweiterung der Gemeinschaft darstellte *. Am 6. November 1992 trat Griechenland dem Schengener Abkommen bei. Trotz des erfolgreichen politischen Kurses und der Tatsache, dass das Land mit dem Beitritt in die Europäische Gemeinschaft z.B. eine allgemeine Stabilisierung der nationalen Wirtschaft erfahren hat, hielt sich die Europabegeisterung in der Bevölkerung zunächst in Grenzen. Der Grund hierfür lag vor allem an der Tatsache, dass sich positive Auswirkungen der Mitgliedschaft schleppend sowie für breite Teile der Bevölkerung eher unsichtbar einstellten. So befürchtete man in dieser Zeit unter anderem einen negativen Einfluss auf die griechische Ökonomie oder einen umfangreichen Verlust nationaler Kompetenzen. Diese Befürchtungen spiegelten sich unter anderem auch in der Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Andreas Papandreou wider, dessen Politik oft im Gegensatz zur Politik seiner europäischen Partner stand. Seine europakritische Haltung sowie sein populistisch geprägter Aktionismus machten den Sozialdemokraten Andreas Papandreou zum Enfant terrible in der EU. Ein weiterer Grund für die anfängliche Europaskepsis ergab sich aus dem Umstand, dass der Beitritt des Landes in die Europäische Gemeinschaft nicht die erhoffte Überwindung der geopolitischen Kluft brachte, welche durch die kommunistische Ausrichtung Südosteuropas verursacht wurde. Griechenland blieb zunächst trotz seiner Mitgliedschaft von den westlichen Nationen abgetrennt.
Heute ist eine starke Integrationsfreudigkeit der griechischen Bevölkerung zu verzeichnen. So belegt Griechenland z.B. mit seiner Zustimmung von 78% * für eine europäische Verfassung den Spitzenplatz unter allen Mitgliedsstaaten. Griechenland setzt sich innerhalb der Europäischen Union für ein offenes Europa ein, dass dem engeren Europabild anderer Mitgliedsländer gegenübersteht. Die geopolitische Lage ist zudem für alle größeren politischen Parteien mit Ausnahme der kommunistischen Partei KKE eine Motivation, die europäische Integration weiter voranzutreiben und begründet das Interesse, den Balkan an Europa anzubinden sowie die Befürwortung eines EU-Beitritts der Türkei. Ein integriertes und starkes Europa wird dabei als Grundlage für die regionale Bindung angesehen. Weitere Schwerpunkte der griechischen Politik in der Europäischen Union sind beispielsweise eine gemeinsame Immigrations- und Asylpolitik oder eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, die ein stärkeres Gegengewicht zur NATO bzw. den USA einnehmen soll.
Griechenland hatte im ersten Halbjahr des Jahres 2003 die EU-Ratspräsidentschaft unter dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Konstantinos Simitis inne. Sie stand im Zeichen der Osterweiterung der Europäischen Union, der Ausarbeitung eines Verfassungsvertrages durch den Reformkonvent sowie des Irak-Krieges und seiner Auswirkungen auf die Europäische Union. Als historischer Höhepunkt gilt dabei die Unterzeichnung der Beitrittsverträge mit den zehn neuen EU-Mitgliedsstaaten am 16. April 2003 in Athen als der Geburtsstätte der Demokratie, was als symbolische Weichenstellung für die Zukunft Europas betrachtet wurde.
Internationale Beziehungen
Griechenland verfolgte in den Jahren ab 1996 unter Premierminister Konstantinos Simitis und Außenminister Giorgios Papandreou verstärkt eine Politik der europäischen Integration. Im Zentrum standen dabei eine stärkere Abstimmung der griechischen Europapolitik zur Politik der Europäischen Union, der Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit mit den Staaten Südosteuropas und die Annäherung an die Türkei. Dies führte zu einer Vielzahl bi- und multilateraler Projekte zwischen Griechenland und den Staaten des Balkans sowie zu einer Reihe vertrauensbildender Abkommen mit der Türkei. Im Jahr 2002 ratifizierte das griechische Parlament ein Hilfsprogramm in Höhe von 550 Mil. Euro * für Südosteuropa, mit dem Ziel, die Stabilität und den wirtschaftlichen Wiederaufbau in der Region zu unterstützen.
Siehe auch: Europäische Sicherheitsstrategie
Hauptartikel: Geschichte Griechenlands, Antikes Griechenland, Byzantinisches Reich, Griechische Revolution
Das antike Griechenland samt den kleinasiatischen Städten wird als Wiege Europas bezeichnet, insbesondere aufgrund der zivilisatorischen Leistungen (griechischen Philosophie, siehe auch Platon, Aristoteles, Demokrit; Naturwissenschaften, Geschichtsschreibung, die Homer zugeschriebenen Werke etc.). Nachdem Rom Griechenland im Jahre 146 v. Chr. zur römischen Provinz machte, wurde es nach der Reichsteilung 395 Bestandteil des oströmischen bzw. byzantinischen Reiches bis zu dessen Untergang.
Seit 1453 Teil des Osmanischen Reichs, kam es ab 1821 zum großen Volksaufstand. Als einer der wichtigsten geistigen Wegbereiter dieses Volksaufstands gilt Rigas Velestinlis (1757-1798). In der Schlacht von Navarino gelang es einer europäischen Seestreitmacht, über die osmanische Flotte die Oberhand zu gewinnen. Durch das Londoner Protokoll vom 3. Februar 1830, vom Osmanischen Reich am 24. April anerkannt, wurde Griechenland zum selbständigen Staat erklärt. Ioannis Kapodistrias war bis zu seiner Ermordung das erste Staatsoberhaupt.
Balkan-Halbinsel_(Doppelseitige_Farbkarte).jpg
Im Jahr 1832 wurde dann Prinz Otto von Bayern als Otto I. Griechenlands erster (neuzeitlicher) König. Allerdings umfasste dieser Staat nur den kleineren Teil des heutigen Staatsgebiets. Thessalien wurde 1881, Kreta 1908 erworben. Die meisten Inseln sowie der Norden Epirus und Nordosten Makedonien des heutigen Staates (mit Thessaloniki) kamen erst durch die beiden Balkankriege 1912-1913 an Griechenland, als das geschwächte Osmanische Reich sich dort nicht mehr gegenüber den mit Serbien und zeitweise Bulgarien verbündeten Griechen behaupten konnte.
Im Ersten Weltkrieg blieb Griechenland zunächst neutral, trat dann aber nach der von den Alliierten erzwungenen Abdankung von König Konstantin I. 1917 in den Krieg gegen die Mittelmächte und deren Verbündete Bulgarien und Osmanisches Reich ein. Nach dem Krieg versuchte man mit Billigung der Siegermächte (Völkerbundsmandat) die türkische Niederlage zu nutzen, um außer dem von Bulgarien gewonnen Westthrakien auch Ostthrakien und das damals mehrheitlich von Griechen bewohnte Gebiet von Smyrna (heute İzmir) unter seine Kontrolle zu bringen. Ziel war die Umsetzung der Megali Idea (Großen Idee), welche vom damaligen Ministerpräsidenten Eleftherios Venizelos mit dem Ausdruck „Griechenland der zwei Kontinente und fünf Meere“ als außenpolitisches Ziel konkretisiert wurde. Doch 1922 endete der Griechisch-Türkische Krieg mit einer verheerenden griechischen Niederlage in der kleinasiatischen Katastrophe. Im Vertrag von Lausanne 1923 wurde ein radikaler Bevölkerungsaustausch vereinbart: Alle noch in großen Teilen der Türkei verstreut lebenden Griechen (mit Ausnahme der Istanbuler Griechen und einiger Inselgriechen) wurden nach Griechenland vertrieben (etwa 1,5 Mio.), im Gegenzug mussten an die 500.000 meist türkische Muslime Griechenland verlassen, mit Ausnahme der Muslime in Thrakien. Die Flüchtlingsquote in Griechenland nach diesem Krieg betrug ca. 25 %, wesentlich mehr als etwa in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.
Im Zweiten Weltkrieg lehnte Griechenland unter dem Diktator General Metaxas ein italienisches Ultimatum zur Kapitulation ab. (Der Tag der Ablehnung, der 28. Oktober 1940, der sogenannte „Nein-Tag“, wird heute als Nationalfeiertag begangen, da Metaxas ein Telegramm lediglich mit dem Wort , also Nein, an Italien gesendet haben soll.) Daraufhin wurde Griechenland von Italien angegriffen, konnte aber die italienischen Truppen schlagen und bis weit hinter die albanische Grenze zurückdrängen. Erst durch das militärische Eingreifen der deutschen Wehrmacht im April-Mai 1941 über Jugoslawien und Bulgarien wurde der griechische Widerstand gebrochen. Italien, Deutschland und Bulgarien errichteten ein hartes Besatzungsregime. Gegen die bald erstarkende Partisanenbewegung griffen die Besatzungsmächte mehrfach kriegsverbrecherisch auf brutale Weise durch: In verschiedenen Orten, unter anderem in Kalavrita und Distomo, wurde als „Vergeltung“ für Partisanenüberfälle die jeweilige Dorfbevölkerung von der Wehrmacht oder „Sondereinheiten“ ermordet. Die Frage nach einer Entschädigung von deutscher Seite für diese Aktionen ist bis heute immer wieder Gegenstand politischer Diskussion. Der bewaffnete Widerstand ging hauptsächlich von der kommunistisch beeinflussten Volksbefreiungsarmee ELAS aus. Gleichzeitig gab es aber auch rivalisierende royalistische Partisanen, die durch Großbritannien unterstützt wurden. Nach militärischer Intervention Großbritanniens am 5. Dezember 1944 wurde die ELAS entsprechend dem Abkommen von Varkiza vom 12. Februar 1945 entwaffnet und demobilisiert.
Der Zweite Weltkrieg ging in Griechenland fast direkt in den Griechischen Bürgerkrieg über, der sich bald als Stellvertreterkrieg der beiden politischen Pole entpuppte: Die griechischen Kommunisten, welche die Hauptlast des Partisanenkampfes gegen das Besatzungsregime der deutschen Wehrmacht getragen hatten, versuchten nun, nur halbherzig unterstützt von der Sowjetunion und anfangs auch Jugoslawien (siehe Landkarte mit Umfang jugoslawischer Ansprüche gegen Griechenland:1), die Herrschaft über das befreite Griechenland zu erlangen, stießen jedoch auf vornehmlich royalistische Gegenwehr, welche vor allem von Großbritannien und den USA großzügig unterstützt wurde. Im Gegensatz zu allen anderen osteuropäischen Staaten gelang den Kommunisten die Machtübernahme in Griechenland jedoch nicht: Im auf beiden Seiten mit äußerster Härte, auch gegenüber der Zivilbevölkerung, geführten Bürgerkrieg wurden die kommunistischen Verbände immer mehr nach Nordwesten zurückgedrängt. Das Ende der Unterstützung durch Jugoslawien besiegelte schließlich das Ende ihrer militärischen Macht.
Grund für die spärliche Unterstützung durch die kommunistischen „Bruderstaaten“ war ein Geheimabkommen am Rande der Konferenz von Jalta 1945: Churchill und Stalin hatten dort ein Einflussverhältnis von „90 % West zu 10 % Ost“ für Griechenland vereinbart; dies wurde später von vielen griechischen Kommunisten als „sowjetischer Verrat“ empfunden, da man lediglich ein Bauernopfer Stalins gewesen sei. Seit dieser Zeit gibt es in Griechenland zwei kommunistische Parteien (griechisch „KKE“ für , lat.: Kommunistiko Komma Elladas, dt.: Kommunistische Partei Griechenlands): die damals Desillusionierten bildeten die „Inlands-KKE“, die weiterhin linientreuen Stalinisten die „Auslands-KKE“.
Im Sinne eines strikten Antikommunismus blieben noch bis in die 1960er Jahre viele bürgerliche Freiheiten eingeschränkt, was die NATO jedoch nicht davon abhielt, Griechenland 1952 aufzunehmen und so strategisch im Westen zu verankern.
1967 ergriff in Reaktion auf Liberalisierungstendenzen ein Militärregime unter Georgios Papadopoulos die Macht. Zahlreiche Oppositionelle wurden eingesperrt, gefoltert, ermordet oder ins Exil getrieben, darunter der Komponist Mikis Theodorakis (sog. Obristenputsch). Das Zypernabenteuer der Junta führte 1974 zum Zusammenbruch der Militärdiktatur und zur Rückkehr zur Demokratie unter Konstantin Karamanlis.
1981 wurde Griechenland Mitglied der EWG. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Modernisierung wurde durch die hohen EWG-Hilfsgelder (unter anderem für die Landwirtschaft) gefördert, doch der Abstand zu den entwickelteren EWG-Staaten blieb bestehen.
Angesichts der Umwälzungen im ehemaligen Jugoslawien ab 1989 versuchte Griechenland eine eigenständige, proserbische außenpolitische Rolle zu spielen, oft in deutlicher Abgrenzung zu EWG/EU und NATO. Obwohl diese eigenwillige außenpolitische Linie in ihrer Entstehung auch durch wirtschaftliche Bindungen zur Bundesrepublik Jugoslawien (auch als Transitland auf der Hauptverkehrsachse zu Westeuropa) bedingt sein mag, war sie in ihrer weiteren Entwicklung durch zwei Hauptfaktoren geprägt: der durchaus realen Befürchtung gewalttätiger flächendeckender Grenzänderungen auf dem gesamten Balkan und der Verwendung des latent in der griechischen Linken präsenten Nationalismus als Massenmobilisierungsmittel durch die PASOK-Regierung unter Andreas Papandreou. Eine solche Bedienung des Nationalismus seitens der politischen Linken aus Gründen des eigenen politischen Überlebens stellt vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Scheiterns des 1981 von der PASOK verkündeten demokratischen Sozialismus und des politischen Umbruchs in Osteuropa auch eine für die westeuropäische Politik einmalige Parallele zur Entwicklung der Linken in Jugoslawien dar. Die verwendete nationalistische Rhetorik entwickelte insbesondere durch den Namensstreit mit der Republik Mazedonien eine sehr starke Eigendynamik, wurde von fast allen politischen Kräften sowie fast vom gesamten Spektrum der Presse übernommen, prägte Griechenlands proserbische Haltung im Bosnien- und Kosovokonflikt und ermöglichte u. a. auch die aktive Einmischung der Orthodoxen Kirche in das politische Leben. Die Schädigung griechischer wirtschaftlicher Interessen durch das ausgerufene Embargo gegen die Republik Mazedonien, deren diplomatische Nichtanerkennung und die Schließung der auf der Verkehrsachse nach Westeuropa liegenden serbisch-kroatischen Grenze dürften jedoch zu späterer Zeit einen mildernden Einfluss genommen haben. Erst in jüngster Zeit findet auch eine öffentliche Abkehr der politischen Parteien vom serbischen Nationalismus statt. Eine Ausnahme stellt neben der nationalistischen Rechten die Kommunistische Partei (KKE) dar, die zum Tod von Slobodan Milosevic (2006) ihre Sympathie für dessen Person zum Ausdruck brachte und erklärte, die EU sei der alleinige Schuldige am Zusammenbruch Jugoslawiens. Dies stellt ein weiteres griechisches politisches Kuriosum dar.
In jüngster Zeit wurden unter der Regierung Simitis auch Schritte zur Entkrampfung des griechisch-türkischen Verhältnisses, aber auch hinsichtlich der Beziehungen zu den Nachbarstaaten auf dem Balkan unternommen, die wirtschaftlich zunehmend interessant werden für den griechischen Außenhandel und für Auslandsinvestitionen.
Die Orthodoxe Kirche übt auch wesentlichen Einfluss auf das Bildungswesen aus, wobei die besondere Stellung der griechisch-orthodoxen Konfession als „vorherrschender Religion“ in der griechischen Verfassung festgelegt wird. Obwohl ihr in der Verfassung nicht ausdrücklich der Status einer Staatskirche zuerkannt wird, wird Griechenland aufgrund der engen institutionellen Verpflechtung von Staat und Orthodoxer Kirche im konstitutionellen Recht, ebenso wie z. B. Großbritannien und Dänemark, der Kategorie von Staaten mit einer Staatskirche zugeordnet. So untersteht die Orthodoxe Kirche auch teilweise dem Staat, zum Beispiel müssen alle Bischöfe vom Parlament bestätigt bzw. neu gewählte Regierungen von orthodoxen Geistlichen im Parlament vereidigt werden.
Anregungen, eine tiefer gehende Trennung von Staat und Kirche einzuführen, sind bislang auf erbitterten Widerstand seitens der sich zunehmend politisierenden Orthodoxen Kirche gestoßen. Daher scheint unter der aktuellen konservativen Regierung unter Kostas Karamanlis eher der Kompromiss einer „Modernisierung der Beziehungen zwischen Staat und Kirche“ angestrebt zu werden.
Neben der griechisch-orthodoxen Bevölkerung gibt es unter den Bürgern ca. 180.000 Muslime (vor allem Pomaken und Bürger türkischer Abstammung), ca. 121.000 katholische Christen des griechischen und des lateinischen Ritus, ** dann etwa 50.000 Zeugen Jehovas, ca. 30.000 protestantische (meist evangelikale) Christen verschiedener Richtungen, und ca. 5.000 Juden.
Die zahlreichen albanischen Einwanderer in Griechenland sind meist nominell Muslime, Katholiken oder Orthodoxe, aber die meisten praktizieren ihren Glauben nicht.
Siehe auch: Katholische Kirche in Griechenland, Griechische Mythologie, Liste der Erzbischöfe von Athen
Nach einer Reihe amtlicher und halbamtlicher Repressalien gegen die muslimische Minderheit während der 80er Jahre bildete diese Anfang der 90er Jahre, auch mit aktiver Unterstützung aus der Türkei, nationalistische Parteiformationen. Diese waren zeitweise durch 2 Abgeordnete im Parlament vertreten, was jedoch durch die Einführung einer 3%-Hürde unterbunden wurde. Aktuell stammt 1 Abgeordneter der konservativen Volkspartei Nea Dimokratia aus der muslimischen Minderheit.
Konfliktpunkte mit dem griechischen Staat bestehen in der aktuell untersagten Benennung von Vereinen unter Verwendung des Adjektivs „türkisch“ und dem Anliegen, die führenden islamischen Rechtsgelehrten (Muftis), die z.Zt. als Beamte vom Staat ernannt werden, durch Wahlen zu bestimmen.
Neben den muslimischen Roma sind in ganz Griechenland auch zahlreiche christliche Roma ansässig (bezeichnet als Athinganoi oder Tsinganoi), die zu Teilen von der Mehrheitsbevölkerung assimiliert sind, zu Teilen jedoch auch unter Bedingungen extremer sozialer Abgrenzung leben, die i.d.R. mit dem Grad Ihrer Erkennbarkeit als Roma einhergeht.
Auf der Grundlage des Ergebnisses der gemäßigten ethnischen Partei Ouranio Toxo (Regenbogen) bei den Wahlen zum Europaparlament im Jahr 2004 kann von einer absoluten Mindestanzahl von 2.955 ethnischen Mazedoniern in der Provinz Makedonien (2.424.765 Einwohner) ausgegangen werden. Hauptanliegen des politisch aktiven Teils dieser Bevölkerungsgruppe, die zum Teil Bindungen zur Republik Mazedonien pflegt, ist die (aktuell eingeschränkte) Förderung der mazedonischen Sprache und Kultur, die amtliche Berücksichtigung des Mazedonischen im Schulsystem und die Aufhebung der gesetzlichen Regelung zur Rückkehr von Bürgerkriegsflüchtlingen, welche ethnisch mazedonischen politischen Flüchtlingen aus dem Griechischen Bürgerkrieg (1946-1949) die Rückkehr verwehrt. (Zur Gruppe der den lokalen mazedonischen Dialekt ebenfalls sprechenden ethnischen Griechen s. weiter unten.)Die griechische Regierung gibt dagegen an, dass es in den nordgriechischen Präfekturen keine „mazedonische Minderheit“ gibt.
Die primäre Versorgung der staatlichen Versicherung, wobei hier ungleiche Verhältnisse bei den ärztlichen Dienstleistungen in Städten, städtischen Randgebieten und ländlichen Bezirken bestehen. In den städtischen Zentren ist die primäre staatliche ärztliche Versorgung deutlich besser als auf dem Land, weil es gut organisierte Ärztehäuser gibt, die von den Versicherten aller Bereiche zwecks ihrer Behandlung aufgesucht werden. Die sekundäre private Versorgung, wie man sie gewöhnlich in Privatpraxen sowie den Hauptstädten der Regierungsbezirke und in den Städten der größeren Inseln findet. Die von zahlreichen Touristen in Anspruch genommene ärztliche Versorgung der Inseln wird hauptsächlich von einzelnen, frei praktizierenden Ärzten, von privaten Gesundheitszentren mit meist sehr guter Facharztausstattung, sowie von Landärzten wahrgenommen.
Die staatliche Versorgung ist nicht ganz auf mitteleuropäischem Stand (v.a. spezielle OP-Verfahren betreffend), während die Privatversorgung mitteleuropäischen Standard hat. Teilweise ist sogar in Notfällen kein Vorzeigen des persönlichen Krankenheftes notwendig, wenn der Patient nicht stationär behandelt wird. Dies gilt für alle Personen, die sich in Griechenland aufhalten.
Die kleineren Gemeinden und Dörfer, vor allem auf den Inseln und im Landesinneren, haben oftmals überhaupt keine organisierten Feuerwehren. Hier ist die Bevölkerung bei Bränden, Unfällen und anderen Notfällen auf überörtliche Hilfe angewiesen. Vor allem in den ländlichen Gebieten kommt es im Sommer immer wieder zu schweren Waldbränden und Buschfeuern. Dieser Naturgewalt ist die betroffene Bevölkerung weitgehend schutzlos ausgeliefert, und auch die überörtliche Hilfe ist oft nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein. Auch bei alltäglichen Einsätzen wie Verkehrsunfällen und Wohnhausbränden ist oft nicht mehr viel zu retten, wenn die überörtliche Hilfe endlich eintrifft. Die ESEPA ist eine staatlich anerkannt Hilfsorganisation, die in diesen Gebieten Wachen gründet um dort der Bevölkerung aktiv zu helfen.
Es ist in großen Abschnitten eingleisig und in den vergangenen Jahrzehnten stark vernachlässigt worden. In den 90er Jahren wurde mit Modernisierungsarbeiten begonnen, wodurch u.a. die Hauptachse Athen-Thessaloniki erheblich verbessert, die Strecke von Thessaloniki zur mazedonischen Grenze elektrifiziert wurde und die 2004 eröffnete Athener S-Bahn in Regelspur bis Korinth ausgebaut wurde. Dies führte zu einem beträchtlichen Anstieg der Beförderungszahlen. Auf der Strecke Athen-Thessaloniki ist die Bahn mittlerweile das schnellste Landverkehrsmittel. Größtes Projekt ist derzeit ein neuer Hauptbahnhof für Athen im Norden der Stadt.
Das schmalspurige Netz auf dem Peloponnes befindet sich weiter auf dem technischen Stand einer Museumsbahn. Im Abschnitt zwischen Piräus und Korinth wurde sie stillgelegt, zwischen Athen und Korinth durch eine normalspurige Strecke ersetzt. Diese soll bis Patras verlängert werden.
Internationale Direktverbidungen bestehen zwischen Thessaloniki und folgenden Städten: Belgrad, Budapest, Bukarest, Istanbul, Ljubljana, Skopje, Sofia, Svilengrad und Zagreb. Im Landesinneren sind viele Landesteile nicht vom Eisenbahnnetz erschlossen. Z.Zt. sind folgende Inlandstrecken in Betrieb:
Siehe auch
- style="background:#efefef;" | Datum | Bezeichnung | Griechischer Name | Anmerkung | - | 1. Januar | Neujahrstag | Protochroniá | - | 6. Januar | Drei Könige | Theofánia / Fóta | - | Beweglicher Feiertag | Rosenmontag | Kathari Deftéra ("Sauberer Montag") | entspricht dem kath. Aschermittwoch, Beginn des Fastens | - | 25. März | Nationalfeiertag | Evangelismoú ("Mariä Verkündigung") | Unabhaengigkeitstag (1821) | - | Beweglicher Feiertag | Karfreitag | Megáli Paraskeví ("Großer Freitag") | - | Beweglicher Feiertag Osterdatum | Ostersonntag | Páscha | - | Beweglicher Feiertag | Ostermontag | Deftéra tou Páscha | - | 1. Mai | Tag der Arbeit | Protomaiá ("Erster Mai") | - | 15. August | Mariä Himmelfahrt | Kímisi tis Thetókou | - | 28. Oktober | Nationalfeiertag | Epétios tou Ochi ("Tag des Nein") | Nationalfeiertag (1940) | - | 25. Dezember | 1. Weihnachtstag | Christoúgena ("Christi Geburt") | - | 26. Dezember | 2. Weihnachtstag | Synaxis Theotokou | - |
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