| Grevyzebra | ||||||||||||
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| Equus grevyi (aka).jpg | ||||||||||||
| : | Höhere Säugetiere (Eutheria) |
| : | Laurasiatheria |
| : | Unpaarhufer (Perissodactyla) |
| : | Pferde (Equidae) |
| : | Equus |
| : | Grevyzebra |
Das Gewicht des erwachsenen Grevyzebras beträgt 350 bis 430 kg bei einer Kopfrumpflänge von ca. 3 m, einer Schwanzlänge von 50 cm und einer Schulterhöhe von 1,25 bis 1,50 m. Mit diesen Ausmaßen ist es nicht nur das größte Zebra, sondern – abgesehen von domestizierten Tieren – auch der größte Vertreter der Pferde.
Die Streifen dieser Art sind schmal und dicht beieinander angeordnet, sie reichen schwanzwärts bis zum höchsten Punkt der Kruppe. Ihr hinterer Teil zwischen Rumpf- und Keulenstreifung ist ausgefüllt mit einem die Schwanzwurzel umgebenden System ganz schmaler, diagonal verlaufender Streifen, dem so genannten Rost. Die Farbe der Streifen reicht von lackschwarz bis schwarzbraun. Die Grundfarbe des Grevyzebras ist weiß bis weißgelb. Beim Grevyzebra fehlen die "Schattenstreifen", dafür zieht sich ein breiter dunkler Streifen am Rückgrat entlang.
Es hat einen langgestreckten Schädel sowie pferdeartig breite Hufe. Besonders auffallend bei dieser Zebraart sind die sehr großen, runden, braunen Tütenohren und der helle, nicht gestreifte Bauch. Wie bei allen Zebras hat auch die Mähne des Grevyzebras eine dunkle Mittelhaarflur, die sich als Aalstrich über den Rücken bis auf die Schwanzwurzel fortsetzt. Bei den Fohlen des Grevyzebras erstreckt sich die Mähne bis zur Schwanzbasis. Sie verschwindet beim Vermausern des Jugendhaares.
Der Lebensraum befindet sich im halbtrockenem Busch- und Grasland Ostafrikas, in Kenia, Äthiopien und Somalia, u.a. in den Wildschutzgebieten Ostturkana, Samburu und Meru. In manchen Regionen unternimmt das Grevyzebra jahreszeitliche Wanderungen, um den regelmäßigen Dürren zu entkommen.
Nach einer Tragzeit von etwas über einem Jahr kommt das Fohlen zur Welt. Das Junge ist braun und schwarz gefärbt, doch im Alter von etwa vier Monaten entwickelt sich die Streifenfärbung der Alttiere. Nach etwa drei Jahren ist es geschlechtsreif und verlässt das Muttertier. Hengste paaren sich für gewöhnlich nicht vor dem sechsten Lebensjahr, da sie von dominanten Männchen daran gehindert werden. Das Höchstalter in Gefangenschaft betrug 22 Jahre.
Grevyzebras wurden gejagt, um ihr attraktives Fell auszustellen und weil man sie für Nahrungskonkurrenten für das Vieh hielt. In Wahrheit fressen allerdings Grevyzebras besonders harte Grassorten, die für Rinder unverdaulich sind. In Somalia und Äthiopien wurde das Grevyzebra mittlerweile beinahe oder vollständig ausgerottet. Nur in Kenia konnten wirksame Schutzmaßnahmen erlassen werden. Dennoch gilt das Grevyzebra als bedrohte Tierart und ist durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt. Die IUCN führt es als bedroht.
Grevyzebra | Grevy's Zebra | Grevynseepra | Zèbre de Grévy | זברת גרבי | Equus grevyi | Dykuminis zebras | Grévyzebra | Zebra Grevy'ego
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