Die Grenzrate der Substitition ist ein volkswirtschaftlich verwendetes Konzept, das auf der Existenz verschiedener Zustände beruht, die von einem Entscheider gewählt (also substituiert) werden können. Mathematisch ergibt sich die Grenzrate als Ableitung einer Funktion, die die verschiedenen Zustände abbildet. Es ist soz. die Steigung der Nutzenfunktion
Verwendung findet das Konzept in folgenden Bereichen:
Mathematisch ergibt sich die Grenzrate der Gütersubstitution () zwischen den beiden Gütern und folgendermaßen:
Dabei sei der (Grenz-)Nutzen einer zusätzlichen Einheit des Gutes und der entgangene (Grenz-)Nutzen durch eine Einheit weniger des Gutes . Da dem Nutzenzuwachs beim einen Gut ein Nutzenverlust beim anderen gegenübersteht, nimmt die Grenzrate der Gütersubstitution im Falle nutzenstiftender Güter einen negativen Wert an.
In diesem Sinne ist die GRS also die Steigung der Indifferenzkurve.
Betrachtet man die GRS als Steigung der Indifferenzkurve, wird eine weitere Interpretation offensichtlich: Die GRS an der Stelle bezeichnet den Preis in Einheiten von Gut , den ein Konsument für eine marginale Einheit von Gut maximal zu zahlen bereit ist.
Grundlegende Modelle für die nachfrageseitige Gütersubstitution sind die Gossenschen Gesetze.
Dabei sei die zusätzlich eingesetzte Menge Arbeit, die weniger eingesetzte Menge Kapital. Da dem Zuwachs beim einen Faktor ein Rückgang beim anderen gegenübersteht, nimmt die Grenzrate der Faktorsubstitution einen negativen Wert an.
Eine Rolle spielt die Grenzrate der Faktorsubstitution v. a. bei der Verwendung unterschiedlicher Produktionsfunktionen.
Marginal rate of substitution | Taux marginal de substitution | 边际替代率
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"Grenzrate der Substitution".
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