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Staat Grenada
State of Grenada

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Flag of Grenada.svg Coat of arms of Grenada.png
(Details) (Details)
Wahlspruch: Ever conscious of God we aspire, build and advance as one people (eng., „Immer auf Gott vertrauend streben, bauen und schreiten wir als ein Volk heran“)
Amtssprache Englisch
Hauptstadt St. George's
Staatsform Konstitutionelle Monarchie
Regierungsform Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II.
Gouverneur Daniel Williams
Regierungschef Dr. Keith Claudius Mitchell
Fläche 344 km²
Einwohnerzahl 89.502 (Stand Juli 2005)
Bevölkerungsdichte 260 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 4.103 *] (2004)
Unabhängigkeit 7. Februar 1974 von Großbritannien
Währung Ostkaribischer Dollar
Zeitzone UTC-4
Nationalhymne Hail Grenada
Kfz-Kennzeichen WG
Internet-TLD .gd
Vorwahl +1 473
LocationGrenada.png
Karibik Grenada Position.png
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Grenada ist eine Insel der kleinen Antillen, gehört zu den Inseln unter dem Winde und liegt zwischen der Karibik und dem Atlantik. Der Inselstaat bildet einen eigenständigen Mitgliedstaat des Commonwealth of Nations.

Bevölkerung


St.GeorgeGrenada1983.jpg Die Einwohner Grenadas sind zu über 95 % ganz oder teilweise afrikanischer Abstammmung. Etwa 3 % sind indischer Abstammung. Es gibt eine kleine Minderheit rein europäischer Herkunft.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Daneben sind Kreolsprachen im Gebrauch, u. a. das im Französischen wurzelnde Patois.

Religion

Ca. 64 % der Einwohner sind katholisch, etwa 22 % Anglikaner, 6 % Adventisten, 5 % gehören zu Pfingstkirchen, 2 % sind Methodisten, knapp 1 % Zeugen Jehovas.

Siehe auch: Liste der Orte in Grenada

Geschichte


Grenada wurde 1498 von Kolumbus entdeckt, er nannte die Insel Concepción, besetzte die Insel aber nicht. Später wurde die Insel von Briten besetzt, die sich aber 1609 zurückzogen. 1649 verkauften einheimische Häuptlinge die Insel an französische Händler. Von 1674 bis zum Pariser Frieden 1763 war sie französische Kolonie und gehört seit diesem Zeitpunkt zum Britischen Commonwealth. 1877 wurde Grenada Kronkolonie.

Von 1958 bis 1962 war die Insel ein Teil der Westindischen Föderation. 1974 wurde Grenada unter Premierminister Eric Gairy unabhängig. Gairys Regierung wurde 1979 in einer unblutigen Revolution von der linken Bewegung New Jewel Movement unter Maurice Bishop abgesetzt. Bishop wollte für Grenada Blockfreiheit und gute Beziehungen zu den USA ebenso wie zur Sowjetunion und zu Kuba. Soziale Reformen sicherten ihm auch eine hohe Beliebtheit in der Bevölkerung. Er wollte einen internationalen Flughafen errichten lassen, der den Tourismus beleben sollte. Allerdings wurden keine freien Wahlen abgehalten. Dies und der Umstand, dass Grenada gute Beziehungen zu Kuba unterhielt wurde von den Nachbarn Grenadas in der Karibik sowie von den USA sehr kritisch beobachtet. In einem Staatsstreich wurde Bishop 1983 von seinem Vize-Premierminister und langjährigen Freund Bernard Coard abgesetzt. Bishop wurde hingerichtet. Die neue grenadische Regierung tendierte stark nach links, die Gewalt des Umsturzes löste in der Bevölkerung Angst aus.

Der Bau des Flughafens "Point of Salinas" wurde von der US-Regierung als Vorbereitung für ein mögliches Aufmarschgebiet der Sowjetunion in der Karibik interpretiert. PointOfSalinasAirportGrenada.jpg Am 25. Oktober 1983 starteten die USA mit der Organisation Ostkaribischer Staaten eine Invasion (Operation Urgent Fury), in deren Folge die Regierung der NJM gestürzt wurde. Daraufhin folgten 1984 Wahlen.

Anfang September 2004 wurde Grenada vom Hurrikan Ivan schwer in Mitleidenschaft gezogen. 95 % der Häuser der Hauptstadt St. George's wurden zerstört oder beschädigt. Die für die Landwirtschaft wichtigen Plantagen der Insel wurden verwüstet. Der Verlust von mehr als 35 Menschenleben war zu beklagen. Die Trinkwasser- und Stromversorgung brach zusammen.

Im Juli 2005 wurde Grenada erneut von einem Hurrikan (Emily) heimgesucht. Erneut entstand schwere Verwüstung an Gebäuden, Infrastruktur und Feldern. Emily forderte auf Grenada mindestens ein Todesopfer.

Siehe auch:

Verwaltungsgliederung


Grenada ist in sechs Verwaltungsbezirke (Parishes) und das Nebengebiet (Dependency) Carriacou eingeteilt. Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Volkszählung vom 25. Mai 2001.

Verwaltungseinheit Fläche in km² Einwohner insgesamt Einwohner je km²
Carriacou 34 6.063 178
Saint Andrew 99 24.661 725
Saint David 44 11.476 261
Saint George 65 35.559 547
Saint John 35 8.557 244
Saint Mark 25 3.955 158
Saint Patrick 42 10.624 253
Grenada Gesamt 344 100.895 293
Quelle: Central Statistical Office of Grenada

Wirtschaft


Basisdaten

  • Bruttosozialprodukt 1997: 306,94 Mio. Dollar
  • Bruttosozialprodukt 1997 / Einwohner: 3.140 Dollar
  • Bruttosozialprodukt 1997 / km²: 891.605 Dollar

Staatsausgaben

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

Exportprodukte

Eines der Hauptexportprodukte ist die Muskatnuss, weshalb Grenada auch als „Muskatinsel“ bekannt ist.

Quelle


  • http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Grenada.html

Weblinks


Insel (Karibik) | Monarchie (Staat) | Staat | Grenada

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