Grellingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Laufen des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.
Die Fläche der Gemeinde beträgt 331 Hektaren, davon sind 58 % Wald, 22 % Landwirtschaftsfläche, 17 % Siedlungen und 3 % unproduktiv.
Auf dem "Schmälzeried", eine kleine Hochebene nördlich des Dorfkerns, sowie auf dem "Neutal", den gegenüberliegenden Berghang, wurde die Anwesenheit von Römern dokumentiert. Es soll sich dabei um eine "Römervilla" handeln.
Das Tal wurde danach von den Alamannen besiedelt. Dann kam es unter die fränkische Herrschaft und wechselte schliesslich in burgundischen Besitz.
Um das Jahr 1000 wechselte Grellingen auf Grund einer Schenkung in den Besitz des Fürstbischofs von Basel über, wo es für die nächsten 800 Jahre blieb.
1792 fielen die Franzosen unter Napoléon Bonaparte ein. 1793 erfolge der Anschluss an Frankreich. Am Wiener Kongress 1815 wurde das Fürstbistum Basel aufgeteilt. Das Birseck kam zu Basel, das Laufental und der Jura wurden dem Kanton Bern, als Entschädigung für den verlorenen Aargau, zugeschlagen.
Um diesen Entscheid ranken sich viele Gerüchte, die bis heute in der Bevölkerung weitergetragen werden. So soll das Laufental aus Versehen dem französischsprachigen Jura zugerechnet worden sein, weil auf den massgebenden Karten "Laufon" statt "Laufen" gestanden habe. Ein anderes Gerücht besagt, dass die Herren von Wessenberg, ehemalige Schlossherren zu Burg im Leimental, in Wien dafür besorgt waren, dass ihr Stammhaus im Laufental nicht an die alte Rivalin Basel fiel.
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