| Wappen | Karte | |||
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| Greiz coa.png | Karte Greiz in Deutschland.png | |||
| Basisdaten | ||||
| Bundesland: | Thüringen | |||
| Landkreis: | Greiz | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | |
| Höhe: | 381 m ü. NN | |||
| Fläche: | 53,89 km² | |||
| Einwohner: | 24.007 (30. Juni 2005) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 445 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahlen: | 07961 - 07973 (alt: 6600 u.a.) | |||
| Vorwahl: | 03661 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ | |||
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 76 022 | |||
| Stadtgliederung: | Kernstadt; 15 Stadtteile | |||
| Website: | www.greiz.de | |||
| E-Mail-Adresse: | sv@greiz.de | |||
| Politik | ||||
| Bürgermeister: | Gerd Grüner | |||
| Regierende Partei: | SPD | |||
Greiz liegt im engen Tal der Weißen Elster, direkt unterhalb der Mündung der Göltzsch.
Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Greiz.
Im Landkreis Greiz: Vogtländisches Oberland, Langenwetzendorf, Neumühle/Elster (die Stadt Greiz ist erfüllende Gemeinde), Teichwolframsdorf, Mohlsdorf
Im Vogtlandkreis (Sachsen): Reichenbach im Vogtland, Mylau, Netzschkau, Elsterberg
Stadtteile sind Caselwitz, Dölau, Gommla, Irchwitz, Kurtschau, Moschwitz, Obergrochlitz, Pohlitz, Raasdorf, Reinsdorf, Rothenthal, Sachswitz, Schönfeld, Thalbach und Untergrochlitz.
Bereits seit der jüngeren Steinzeit war der Talkessel der Weißen Elster bewohnt. Das heutige Greiz, ehemals Grewcz, ist wahrscheinlich slawischen Ursprungs und wurde 1209 erstmals urkundlich erwähnt. 1359 erhielt es Stadtrecht. 1449 wurde die Stadt von den Grafen von Reuß, die seit 1306 in Greiz residierten, in Unter- und Obergreiz aufgeteilt. Aus diesem Grund gibt es auch zwei Residenzschlösser in der Stadt. Erst 1768 vereinigten sich die beiden Linien wieder zur Grafschaft Reuß ältere Linie, die 1778 zum Fürstentum wurde. Ein großer Brand legte Greiz 1802 fast ganz in Asche. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zum bedeutenden Industriestandort. Seit 1920 gehört sie zum Freistaat Thüringen. Während der DDR-Zeit war sie wie Zeulenroda eine Kreisstadt im Bezirk Gera. Greiz wie auch die Nachbarstadt Weida wird auch dem thüringischen Vogtland zugeordnet.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember): Population Statistics Greiz.png
| 1800 bis 1960 |
Bei den letzten Kommunalwahlen am 27. Juni 2004 errang die SPD 12 Sitze, die CDU 9, die Linkspartei.PDS 5 und die FDP-IWA 4 Sitze im Greizer Stadtrat.
Greiz verfügt über ein Theater, mehrere Museen und eine umfangreiche Bibliothek.
Renovierung am Oberen Schloß in Greiz.jpg
Stadtprägend ist der Schlossberg mit dem Oberen Schloss. Es ist im Kern mittelalterlich, musste aber nach einem Brand im Jahre 1540 wiedererrichtet werden und wurde im 18. Jahrhundert weiter ausgebaut. Ein bekanntes Fotomotiv ergibt sich vom Bahnhof aus; durch den Schlossberg wurde ein Tunnel für die Bahnstrecke nach Gera gegraben. In dem Oberen Schloß befand sich ein bedeutender Teil des Thüringer Staatsarchivs. Nach dem Umzug des Archivs auf das unterhalb des Schlossbergs liegende Gelände des ehemaligen VEB Herdas werden die ehemaligen Archivräume auf dem Oberen Schloss restauriert.
Das Untere Schloss ist neueren Datums: im 16. Jahrhundert erbaut und nach dem Brand von 1802 in den Jahren danach bis 1809 im klassizistischen Stil neu aufgebaut. Das Untere Schloss beherbergt heute das Heimatmuseum, Musikschule und Stadtinformation.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
Sportliches Aushängeschild der Stadt ist ohne Zweifel der RSV Rotation Greiz (Ringen). Der 1931 gegründete Verein stieg im Jahre 2000 in die 1.Ringer-Bundesliga auf und schaffte 2002 mit dem Erreichen des Playoff-Halbfinales um die deutsche Meisterschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach dem freiwilligen Rückzug aus finanziellen Gründen in die Drittklassigkeit ist der Verein ab Herbst 2006 wieder in der 2. Bundesliga zu finden. Weitere größere Vereine sind der in der Landesklasse spielende 1.FC Greiz (Fußball), der VfB Greiz (Tischtennis),(Badminton), die Hainberger Füchse (Eishockey), der 1.SSV Greiz (Basketball) sowie der 1.Schwimmklub Greiz. Auch der Schachsport hatte in Greiz eine lange Tradition und brachte den internationalen Großmeister Thomas Espig und weitere herausragende Spielerpersönlichkeiten hervor.
In der DDR war Greiz ein wichtiger Industriestandort. Von Bedeutung waren Textilindustrie, der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die chemische Industrie.
Bereits 1865 wurde eine Eisenbahnlinie von Greiz-Aubachtal nach Brunn in Sachsen eröffnet, die später nach Neumark verlängert wurde. Diese Strecke ist seit 1999 stillgelegt. Die Elstertalbahn von Gera über Greiz nach Weischlitz wurde 1875 eröffnet. Heute verkehrt auf dieser Linie die Vogtlandbahn. Der nächste Fernbahnhof liegt an der Sachsen-Franken-Magistrale in Reichenbach. Diese Bahnstrecke wurde durch die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke in Europa und durch deren kleinere "Schwester", die Elstertalbrücke bei Jocketa bekannt. Nach dem Ortsausgang auf der B94 in Richtung Reichenbach (Höhe Kamer) kann man diese Brücke sehen.
In Greiz kreuzen sich die Bundesstraßen 92 von Gera nach Plauen und 94 von Schleiz nach Reichenbach. Ferner existieren Landesstraßen nach Werdau, Mylau und Neumühle. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle liegt an der A 72 bei Reichenbach i.V.
Ort in Thüringen | Ehemalige deutsche Landeshauptstadt | Ehemaliger Residenzort in Thüringen | Vogtland | Landkreis Greiz
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