| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Grefrath_2.jpg | Lage der Gemeinde Grefrath in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf |
| Landkreis: | Kreis Viersen |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 32 m ü. NN |
| Fläche: | 30,98 km² |
| Einwohner: | 16.010 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 517 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 47929 (alte PLZ 4155) |
| Vorwahl: | 02158 |
| Kfz-Kennzeichen: | VIE |
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 66 008 |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausplatz 3 47929 Grefrath |
| Website: | www.grefrath.de |
| E-Mail-Adresse: | rathaus@grefrath.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Herbert Kättner (CDU) |
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Grefrath (sie werden im Norden beginnend im Uhrzeigersinn genannt):
Die rote Lilie im Vordergrund entstammt ursprünglich dem Wappen der Ritter von Greverode, deren Nachfahren diese Wappenfigur auf goldenem Grund bis heute führen. Die Familie von Greverode ist seit dem 13. Jahrhundert in Grefrath, das damals ebenso hieß (Greverode = Rodung der Grafen), belegt (s. Wilhelm Janssen, Grefrath - Geschichte einer geldrischen Gemeinde bis 1650, Kempen 1968).
Das alte Wappen des Ortsteils Grefrath hat die rote Lilie übernommen. Außerdem war darauf der heilige Laurentius zu sehen; er ist der Schutzpatron der katholischen Pfarrkirche in Grefrath.
Im Wappen des Ortsteils Oedt liegt der Ursprung der weiß-gelben Flächen im Hintergrund. Dieses war zweigeteilt mit einer weißen und einer gelben Fläche. In der oberen weißen Fläche war der Erzbischof von Köln dargestellt, auf seiner Brust das schwarze kurkölnische Kreuz. Auch dieses ist im Hintergrund des neuen Gemeindewappens wiederzufinden. Die Ortsteile Oedt und Mülhausen gehörten lange Zeit zum Erzbistum Köln, die Niers markierte damals den Grenzverlauf.
Die CDU, die vor der Kommunalwahl 2004 noch im Besitz der absoluten Mehrheit war, verlor diese zwar, stellt aber immer noch mehr als die Hälfte der Sitze. Sie erreichte 46,7% der Stimmen (entsprechend 17 Sitze im Gemeinderat), die SPD kam auf 32,0% (12 Sitze). Die FDP erhielt 11,4% der Stimmen (4 Sitze), die Grünen konnten 9,4% erzielen (3 Sitze). Weitere 0,5% gingen an andere Parteien.
Die Wahl zum Bürgermeister konnte CDU-Kandidat Herbert Kättner mit 55,5% für sich entscheiden.
Durch die verkehrsgünstige Lage in der Nähe des Ruhrgebiets und die Autobahnen A 40 und A 61 erreicht man schnell die Großstädte Duisburg und Düsseldorf, jeweils ca. 40 km nord- bzw. südöstlich. Ebenfalls in der näheren Umgebung befindet sich Köln, ca. 70 km südöstlich von Grefrath. Die Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze ist insbesondere für die lokale Wirtschaft ein entscheidender Standortfaktor. Sowohl die A 40 als auch die A 61 enden in Venlo.
Grefrath gehört zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und wird Bussen der Linien 019, 062, 066, 093 sowie SB87 bedient. Die nächsten Bahnhöfe sind in Kempen, Viersen oder Krefeld zu finden.
Darüber hinaus befindet sich der Sportflugplatz "Niershorst" (ICAO-Code: EDLF) mit einer Graslandebahn von 575 Metern Länge zwischen den Stadtteilen Grefrath und Oedt.
Es bestehen drei Grundschulen, zwei davon in Grefrath und eine in Oedt:
Im Bereich der weiterführenden Schulen gibt es vor Ort
Zu dieser Zeit wurde auch mit dem Bau der Eislaufhalle begonnen, in der die zur damaligen Zeit größte Kunsteis-Fläche Europas (8000 m²) zu finden ist. Das Eisstadion wurde im Jahr 1972 fertig gestellt und 1974 um einen 400-Meter-Außenlaufring und ein Außenfeld erweitert. Schon seit geraumer Zeit wird die Eishalle zusätzlich als Veranstaltungsort für Konzerte verschiedenster Musikrichtungen verwendet. Die regelmäßig stattfindende "Eisdisco" ist ein in der Umgebung einzigartiges Ereignis für die Jugend. Als weiterer Ort für Veranstaltungen wurde im Jahr 1975 die Albert-Mooren-Halle in Oedt fertiggestellt.
Als weitere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung hat die Gemeinde insgesamt fünf Sportplätze, zwei Tennisanlagen mit insgesamt zwölf Plätzen, eine Tennis- und drei Sporthalle zu bieten. Eine Bahn für das außerhalb des Niederrheinischen recht unbekannte Bügelspiel (auf dem Gelände des Niederrheinischen Freilichtmuseums) ist ebenso vorhanden wie ein Hundesportplatz, eine Bowlingbahn und ein Sportflugplatz. Die Niers bietet Gelegenheit zum Bootfahren und Kanu-Wandern. Auf einer Gesamtlänge von 70 Kilometer laden Rad- und Wanderwege zu Touren ein; sie führen kreuz und quer durch die Gemeinde, deren Fläche zu zwei Dritteln aus Landwirtschafts-, Wald-, Wasser- und Erholungsflächen besteht. Im Rahmen der Euroga 2002+ wurde entlang des von Napoleon begonnenen, jedoch nie vollendeten Nordkanals ein gleichnamiger überregionaler Radwanderweg angelegt, der ebenfalls durch Grefrath führt.
Weitere Details und Kontaktinformationen sind auf der Homepage der Gemeinde zu finden.
Weitere interessante Bauwerke sind unter anderem die katholischen Pfarrkirchen der vier Ortsteile.
Grefrath_Turm.jpg Mit einem großen Spielplatz, Vogelvoliere, Kneippwasserbecken, Entenweiher, Springbrunnen, einem alten Baumbestand ist der Schwingbodenpark auch heute noch ein Magnet für Erholungssuchende. Vom Wahrzeichen Grefraths, dem Schwingboden-Turm, der früher über mehrere Ebenen bis zu einer Höhe von ca. 30 Metern begehbar war, ist heute leider nur noch das äußere Gerüst und die erste Plattform erhalten geblieben.
Der Park liegt im sportlichen Herzen Grefraths, also zwischen Hallenbad, Freibad und Eissportzentrum. Außerdem grenzen die beiden Grundschulen, die Hauptschule, die Sporthallen und das Freilichtmuseum Dorenburg unmittelbar an den Park.
Außerdem ist das Eissportzentrum mit über 8000 Quadratmetern Eisfläche eines der größten Kunsteisangebote Deutschlands. Mit der überdachten Halle, der Eisschnelllaufbahn mit Flutlicht unter freiem Himmel und einem überdachtem Außenfeld bietet Grefrath ideale Voraussetzungen für Hobbyläufer und Eissportler. So ist es nicht verwunderlich, dass Grefrath nicht nur Gastgeber des "olympischen Feuers" (Lillehammer) war, sondern mit dem Eisschnellläufer Christian Breuer auch bei den Olympischen Spielen vertreten war.
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